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08.10.2026
08:10 Uhr
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In einer Umfrage zeigen sich mehr als die Hälfte der Befragten offen für fallbezogene Kooperationen der AfD. Zwei Drittel stufen die Partei als demokratiegefährdend ein.

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland sieht in der AfD eine Gefahr für die Demokratie im Land. Dies geht aus dem aktuellen ZDF- Politbarometer hervor. Demnach bejahten 68 Prozent die Frage, ob sie die Partei als demokratiegefährdend einstuften. 29 Prozent verneinten dies. Im Osten sehen 42 Prozent keine Gefährdung der Demokratie durch die AfD, im Westen sind es 26 Prozent. An der Forderung nach einem Verbot der AfD sind die Menschen geteilter Meinung. 43 Prozent der von der Forschungsgruppe Wahlen Befragten sind dafür, 51 Prozent indes dagegen. Ebenfalls eher gemischt fällt das Urteil zum Umgang mit der AfD aus: 45 Prozent der Befragten finden, dass die anderen Parteien grundsätzlich nicht mit der AfD zusammenarbeiten sollten. 53 Prozent meinen, die anderen Parteien sollten von Fall zu Fall über eine Kooperation entscheiden. Die Umfrage zum ZDF- Politbarometer wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Befragt wurden vom 5. bis 7. Oktober 1.311 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch und online. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.