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18.08.2026
14:01 Uhr
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Nach der wochenlangen Trockenheit in Deutschland bringt das Tief Nora in weiten Teilen des Landes Regen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor möglichen Gewittern.

Nach wochenlanger Trockenheit gibt es in weiten Teilen Deutschlands wieder Regen. Verantwortlich für das Wetter ist das Tief Nora, das derzeit über den Britischen Inseln liegt. Es bringt eine Warmfront nach Deutschland und damit feuchte Luft. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) regnet es zunächst vor allem im Westen und in der Mitte des Landes. Der Regen ist meist leicht, teilweise auch mäßig. Die Niederschläge ziehen im Laufe des Tages weiter in Richtung Südosten. Dazu kommen Schauer und vor allem in der Mitte Deutschlands und im Norden einzelne Gewitter. Meteorologe Oliver Reuter vom DWD bezeichnet den Regen als den »lange erwarteten Landregen«. Starkregen und Gewitter möglich Auch am Donnerstag bleibt es nass. So schiebe sich im Tagesverlauf eine Kaltfront landeinwärts, die vor allem in einem Streifen von Rheinland-Pfalz bis in die Mitte später längere Zeit Regen bringe. »Dort sind durchaus einige Liter Nass möglich, welche die Natur dringend gebrauchen kann. Auf der Vorderseite der Kaltfront wird es im Süden einerseits wieder deutlich wärmer, dort sind nämlich verbreitet 25 bis vereinzelt knapp 32 Grad möglich«, kündigte der Meteorologe an. Andererseits drohten am Abend entlang der Kaltfront teils starke oder womöglich sogar schwere Gewitter, die von Starkregen begleitet sein könnten, aber auch Wind und Hagel könnten auf dem Programm stehen. Im Norden bleibt es laut DWD mit 18 bis 23 Grad deutlich frischer, dazu gibt es im Tagesverlauf den einen oder anderen Schauer, teils auch noch ein kurzes Gewitter. Hitze vorerst nicht in Sicht Am Donnerstag gebe es im Südosten längere Zeit teils kräftigen Regen, lokal könne es auch Gewitter geben. »Auch sonst treten im Süden und ganz im Nordwesten Schauer und Gewitter auf, während in einem breiten Streifen von Rheinland-Pfalz bis Brandenburg neben Wolken auch wieder die Sonne zum Vorschein kommen wird«, sagte Reuter. Mit 20 Grad an den Küsten und 23 bis 28 Grad im restlichen Land erwarte uns regional aber ein angenehmer Sommertag. Nur bei Regen bleibe es kühler. Wie es nach dem Abzug von Tief Nora weitergehe, sei bisher nicht sicher. »Zwar bringt sich von Westen ein neues Hoch in Stellung, dennoch sollen es zeitweise Tiefausläufer nach Deutschland schaffen, die wieder etwas Regen bringen könnten.« Und neue Hitze, so betonte der Meteorologe, sei damit bis auf Weiteres vorerst nicht mehr in Sicht.