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26.03.2026
13:53 Uhr
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Eigentlich sollte eine deutsche Rakete von Norwegen aus ins All fliegen – der Start wurde abgebrochen. Der Grund: Ein Fischerboot befand sich noch in der Sicherheitszone.

Der von Raumfahrt- und Rüstungsindustrie mit Spannung erwartete zweite Testflug einer deutschen Weltraumrakete in Norwegen ist an einen norwegischen Fischer gescheitert. Der Fische Olafur Einarsson räumte in der Zeitung Kyst og Fjord ein, dass er mit seinem Boot die maritime Sicherheitszone um den Weltraumbahnhof Andøya nicht rechtzeitig verlassen hatte. Dadurch musste der Start der Rakete abgebrochen werden. Fischer Einarsson bestritt jedoch eine absichtliche Sabotage des Starts. "Wir wollten eigentlich etwas früher fertig sein, aber wir hatten Probleme mit der Strömung und ein Durcheinander mit dem Fanggerät", sagte er. Laut Kyst og Fjord soll Einarsson bereits in der Vergangenheit eine Militärübung in der Gegend gestört haben, der Fischer weist jedoch böse Absichten zurück. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.