Zeit 10.08.2026
07:22 Uhr

Taifun: Mehr als 400.000 Menschen vor Taifun in China in Sicherheit gebracht


Der Taifun Dolphin erhöht an Chinas Ostküste die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Taifun: Mehr als 400.000 Menschen vor Taifun in China in Sicherheit gebracht
Der Taifun Dolphin hat die Ostküste Chinas erreicht. Mehr als 400.000 Menschen mussten vor Eintreffen des Sturms vorsorglich ihre Häuser verlassen. An den Flughäfen Hongqiao und Pudong in Shanghai wurden zuvor fast 1.400 Flüge gestrichen, wie der staatliche Sender CCTV berichtete. Dolphin gefährdet vor allem die chinesische Stadt Taizhou in der Provinz Zhejiang und den Norden der angrenzenden Provinz Fujian. Der Taifun löste hohe Wellen an der Küste und starke Winde aus, die an Land schätzungsweise 151 Kilometer pro Stunde erreichten. Heftige Regenfälle erhöhten in Zhejiang die Gefahr vor Überschwemmungen. Die Behörden warnten zudem vor der Gefahr von Erdrutschen. Die Behörden in Zhejiang brachten zuvor rund 390.000 Menschen in Taizhou vorsorglich in Sicherheit. In Shanghai mussten mehr als 30.000 Menschen aus besonders gefährdeten Gebieten fliehen. Die Behörden in Zhejiang setzten zudem Fährverbindungen und Kreuzfahrten aus. Taiwan, Japan und Philippinen ebenfalls betroffen Auch andere Gebiete in der Region waren von dem Taifun betroffen. Im Norden Taiwans kam es zu heftigen Regenfällen. In Japan waren mehr als 5.000 Haushalte in der Präfektur Okinawa nach Angaben des örtlichen Energieversorgers ohne Strom. Auf den Philippinen verstärkte Dolphin schwere Monsunregenfälle, die laut Behördenangaben einen Erdrutsch in der nördlichen Bergstadt Baguio auslösten. In mehreren Teilen der nördlichen Hauptinsel Luzon kam es zu Überschwemmungen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörden mussten mehr als 12.000 Menschen ihre Häuser verlassen.