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24.03.2026
10:42 Uhr
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Im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart sprechen Grüne und CDU über eine neue Landesregierung. Cem Özdemir führt die Grünen an und möchte Ministerpräsident werden.

In Baden-Württemberg haben die Grünen und die CDU Sondierungsgespräche für die Bildung einer neuen Landesregierung aufgenommen. Auf Einladung der Grünen trafen sich Vertreter der beiden Parteien erstmals im Haus der Katholischen Kirche in der Landeshauptstadt Stuttgart. Man werde über die Zukunft des Landes sprechen, sagte der Wahlsieger, Grünenpolitiker Cem Özdemir . Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte der Nachrichtenagentur dpa auf die Frage, ob er von raschen Sondierungen ausgehe: "Ich weiß nicht, ob Geschwindigkeit das einzige Kriterium ist." Zum Verhandlungsteam der Grünen gehören neben Özdemir die Landeschefs Lena Schwelling und Pascal Haggenmüller sowie Landtagsfraktionschef Andreas Schwarz, Finanzminister Danyal Bayaz, Umweltministerin Thekla Walker und Innenexperte Oliver Hildenbrand. Das sind die Verhandlungsteams Für die CDU nehmen Landeschef Manuel Hagel , der aktuelle Landesinnenminister Thomas Strobl, Landesbauministerin Nicole Razavi, Landesgeneralsekretär Tobias Vogt, der Vorsitzende des CDU-Bezirks Nordbaden, Moritz Oppelt, der Bezirkschef von Nord-Württemberg, Steffen Bilger, sowie die angehende Freiburger Finanzbürgermeisterin Carolin Jenkner an den Gesprächen teil. Bei der Landtagswahl am 8. März waren die Grünen mit Özdemir mit 30,2 Prozent überraschend stärkste Kraft geworden, dicht gefolgt von der CDU mit 29,7 Prozent. Im neuen Landtag verfügen trotzdem beide Parteien über jeweils 56 Mandate. Wegen ihres knappen Sieges bei den Zweitstimmen beanspruchen die Grünen das Ministerpräsidentenamt für sich. Bei sogenannten Sondierungsgesprächen loten die Parteien aus, ob sie genügend Gemeinsamkeiten finden, um eine Landesregierung zu bilden. Vor dem Auftakt der Gespräche hatte es auch bereits Treffen von Özdemir und CDU-Spitzenkandidat Hagel gegeben.