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25.03.2026
14:16 Uhr
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Laut Statistischem Bundesamt lag der Verdienst von Menschen mit einer Ausbildung im Handwerk 2025 häufig unter dem Durchschnitt. Teilweise waren es 1.500 Euro weniger.

Im Handwerk haben Beschäftigte im vergangenen Jahr häufig weniger verdient als der Durchschnitt in Ausbildungsberufen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Demnach lag der Bruttoverdienst aller Vollzeitbeschäftigten mit anerkannter Berufsausbildung im Schnitt bei 4.125 Euro. Im Handwerk lag das Gehalt oft darunter. Beispielsweise verdienten Friseurinnen und Friseure 2.470 Euro – und damit 1.500 weniger als der Durchschnitt. Wie die Behörde weiterhin mitteilte, verdienten angestellte Maurerinnen und Maurer im Schnitt 3.910 Euro. Bäckerinnen und Bäcker sowie Konditorinnen und Konditoren erhielten 3.311 Euro. Über dem Durchschnittswert lag das Gehalt von Werkzeugmechanikern mit 4.179 Euro. Bildungsabschluss beeinflusst Gehaltshöhe Das Gehalt richtete sich laut Angaben des Statistischen Bundesamts auch nach der Höhe des Bildungsabschlusses. Vollzeitbeschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung erhielten demnach durchschnittlich 3.432 Euro – und damit rund 693 Euro weniger als Beschäftigte mit Ausbildungsabschluss. Mit einem Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss erhöhte sich der Durchschnittsverdienst auf 5.405 Euro. Bei einem Masterabschluss konnten rund 7.019 Euro erzielt werden, bei einer Promotion oder Habilitation sogar 9.476 Euro. Die Zahlen beziehen sich auf den April des vergangenen Jahres und beinhalten nur abhängig Beschäftigte, keine Selbstständigen. Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sind darin nicht enthalten.