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25.03.2026
12:59 Uhr
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Eine Ausstiegsklausel nur für Borussia Dortmund hat Ole Book den schnellen Wechsel von der SV Elversberg zum BVB ermöglicht. "Das war ganz bestimmt ein Zeichen von Selbstvertrauen", sagte der neue Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten bei seiner offiziellen Vorstellung. "Ich habe das sicher irgendwann für eine realistische Möglichkeit gehalten. Das war natürlich ein Traum." Den BVB bezeichnete der 40 Jahre alte Münsterländer aus dem nur rund 60 Kilometer von Dortmund entfernten Beckum als seinen "Herzensverein". Book will sich nach eigener Aussage nun "ganz schnell in die Arbeit schmeißen". Vom Newcomer erhoffen sich die Vereinsbosse nicht weniger, als den BVB wieder titelreif zu machen. "Wenn wir etwas näher an die Bayern herankommen wollen, brauchen wir einen homogenen Kader. Dafür steht Ole", sagte Sportchef Lars Ricken über den Nachfolger von Sebastian Kehl, von dem sich Dortmund am Sonntag getrennt hatte. Nur Ole: Seinen Doppelvornamen mag er nicht Book selbst wollte noch nicht über mögliche künftige Titel sprechen. "Träume kann jeder haben. Aber noch sind wir ein ganzes Stück davon weg", sagte Book, der auch hinsichtlich seines Namens etwas klarstellte. "Den Nils habe ich vor über 30 Jahren höchstpersönlich abgeschafft. Den würde ich lieber weglassen", sagte Book, der mit Vornamen offiziell eigentlich Nils-Ole heißt. © dpa-infocom, dpa:260325-930-864431/1