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22.03.2026
20:05 Uhr
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Die CDU hat bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz laut der ersten Hochrechnung gute Chancen, die SPD als stärkste Kraft abzulösen. Dritter wird demnach die AfD.

Die SPD mit Spitzenkandidat und Ministerpräsident Alexander Schweitzer liegt bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nach der Hochrechnung der ARD um 19.57 Uhr hinter der CDU mit Herausforderer Gordon Schnieder. Die CDU kommt demnach auf 30,6 Prozent. Die SPD liegt 4,9 Prozentpunkte dahinter. Die AfD wäre laut der ARD-Hochrechnung mit 20 Prozent die drittstärkste Kraft. Sie würde damit ihr Wahlergebnis von 2021 mehr als verdoppeln und das bislang beste Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland erzielen. Die Grünen kommen auf 7,9 Prozent und müssen um den Wiedereinzug in den Landtag in Mainz bangen. Stand jetzt sind die bisherige Regierungspartei FDP und die Freien Wähler nicht mehr im Landtag vertreten. Die Linke verpasst wohl ebenfalls den Einzug ins Parlament. Mit dem Ergebnis wäre die erste und zurzeit einzige Ampelregierung auf Landesebene aus SPD, Grünen und FDP abgewählt. Eine mehrheitsfähige Koalition können nur CDU und SPD miteinander bilden, da beide Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen haben. ZDF sieht Grüne bei 8,2 Prozent Die Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF um 19:22 Uhr sieht ähnlich aus wie die der ARD. Demnach erreicht die CDU 30,9 Prozent, die SPD kommt auf 25,9 Prozent. Die AfD erreicht 20,1 Prozent. Mit vorraussichtlich 8,1 Prozent würden die Grünen den Wiedereinzug in den Landtag schaffen. Freie Wähler, FDP und Linke erreichen hingegen nicht die erforderlichen fünf Prozent. Aktuelle Entwicklungen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz lesen Sie in unserem Liveblog .