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29.09.2026
17:48 Uhr
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Der Brexit habe mehr geschadet als genutzt, sagt der britische Premier. Einen gemeinsamen Gipfel mit der EU will er nutzen, um die langfristigen Beziehungen zu stärken.

Der britische Premierminister Andy Burnham möchte sein Land wieder näher an die Europäische Union heranführen. Der Brexit habe »mehr Schaden angerichtet als Nutzen gebracht« , sagte Burnham beim Parteitag der Regierungspartei Labour in Liverpool. Nun müsse wieder ein höheres Maß an Wachstum und Wohlstand für Großbritannien erreicht werden. Der Premier verwies auf das nächste Gipfeltreffen mit der EU noch in diesem Jahr. Neben dem Thema Zuwanderung werde dort auch über Wirtschaft gesprochen. Man werde daran arbeiten, »Erfolge für unsere britische Industrie zu sichern, die am stärksten unter dem Brexit gelitten hat«, sagte Burnham. »Dies sind wichtige, konkrete Schritte, aber sie reichen nicht aus.« Um einen klaren Weg für die kommenden Jahrzehnte zu erreichen, brauche es langfristige Beziehungen zur EU – »zu dem, was noch immer unser größter Markt ist«. »Verschiedene Optionen für Wiederannäherung« Ursprünglich sollte der EU-UK-Gipfel bereits im Sommer stattfinden. Aufgrund der politischen Umbrüche in London und des Wechsels an der Regierungsspitze von Keir Starmer zu Burnham wurde der Termin jedoch verschoben. Er sehe »verschiedene Optionen« für eine Wiederannäherung des Vereinigten Königreichs an die EU, sagte Burnham. Den Gipfel werde er nutzen, um darzulegen, welche Möglichkeiten es seiner Meinung nach für die langfristige Beziehung zu den europäischen Partnern gebe. »Ich werde sehen, ob wir für eine davon einen Konsens finden können, der uns Klarheit über unsere Position und die Zukunft des Kontinents gibt, auf dem wir leben.« Burnhams Parteitagsrede war mit Spannung erwartet worden. Der Ex-Bürgermeister von Manchester ist erst seit Juli als Starmers Nachfolger im Amt . Für seine Regierungszeit hat er umfassende Veränderungen angekündigt .