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23.03.2026
19:49 Uhr
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In Kolumbien ist ein Flugzeug mit über 100 Passagieren abgestürzt. Bisher wurden acht Leichen geborgen und 83 Verletzte registriert, der Rettungseinsatz dauert an.

Im Süden Kolumbiens ist ein Militärflugzeug kurz nach dem Start abgestürzt. Die Maschine der Luftwaffe verunglückte nahe dem Flughafen von Puerto Leguízamo im Grenzgebiet zu Peru, teilte Verteidigungsminister Pedro Sánchez mit. Bisher seien acht Menschen gestorben und 83 Verletzte registriert worden, darunter 14 in kritischem Zustand, teilte der regionale Gouverneur, John Gabriel Molina Acosta, nach einer Sitzung des Krisenstabs mit. Der Zustand der übrigen Insassen ist noch unklar. Nach Angaben der Luftwaffe befanden sich 114 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder in der Transportmaschine vom Typ Hercules. Dem Gouverneur zufolge handelt es sich bei den meisten Insassen um Militärangehörige, zudem seien einige Polizisten an Bord gewesen. Die Ursache des Absturzes ist noch ungeklärt. Es sei ein "schrecklichen Unfall, der nicht hätte passieren dürfen", schrieb Petro auf X. Es sei notwendig, die Militärflotte zu modernisieren. Der Präsident postete ein Video, in dem zu sehen ist, wie das Flugzeug versucht, an Höhe zu gewinnen, bevor es zu Boden stürzt. Andere Videos und Bilder, die in den sozialen Medien verbreitet werden, zeigten eine große graue Rauchwolke und Trümmerteile am Unglücksort. Anwohner und Sicherheitskräfte hätten sich umgehend auf den Weg gemacht, um Verletzte zu versorgen, berichtete der Radiosender Bluradio. "Militäreinheiten sind bereits vor Ort", schrieb Sánchez in Onlinenetzwerken. In Bolivien war Ende Februar ebenfalls ein Hercules-Flugzeug abgestürzt. Mindestens 24 Menschen starben dabei.