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07.10.2026
10:40 Uhr
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Am dritten Jahrestag des Anschlags der Hamas auf Israel gedenken die Menschen der Opfer. Auch in Berlin sind Trauerveranstaltungen geplant.

Drei Jahre nach dem Massaker der Hamas im Süden Israels hat das Land der Opfer des Terrorangriffs gedacht. Präsident Izchak Herzog entzündete um 6.29 Uhr Ortszeit in seiner Residenz in Jerusalem eine Kerze in Erinnerung an die Toten und Verletzten. Um diese Zeit begann der Überfall, bei dem rund 1.200 Menschen getötet wurden . »Drei Jahre seit diesem schrecklichen Morgen, drei Jahre Schmerz, Verlust und Erinnerung, die nicht ausgelöscht wird«, schrieb Herzog auf der Plattform X. Am Gedenkort des Nova-Musikfestivals nahe dem Kibbuz Reim trauerten Familien mit einer Schweigeminute am frühen Morgen um ihre Angehörigen. Landesweit sind anlässlich des Jahrestags mehrere Gedenkveranstaltungen geplant, neben Reim unter anderem in dem von den Islamisten überfallenen Kibbuz Kfar Aza nahe der Grenze zum Gazastreifen. Auch Polizisten, die an damaligen Kampfstätten im Süden des Landes aktiv waren, darunter in Sderot, versammelten sich. Bei der zentralen Gedenkfeier am Abend sollen zudem rund 50.000 Menschen in einem Park in Tel Aviv zusammenkommen, wie das israelische Radio berichtete. Gedenkveranstaltungen auch in Berlin Auch in Deutschland sind mehrere Veranstaltungen geplant. In Berlin soll auf dem Bebelplatz eine Gedenkveranstaltung unter dem Motto »7. Oktober. Nie vergessen. Niemals schweigen« stattfinden. Dort soll unter anderem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprechen. Bei dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden insgesamt 1.221 Menschen getötet und 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Nach israelischen Angaben kamen damals rund 6.000 Terroristen der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppierungen nach Israel. Bei dem darauffolgenden Krieg wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 74.000 Palästinenser getötet .