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12.08.2026
13:13 Uhr
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Wegen der Hitze fordert der Tierschutzbund den vorübergehenden Stopp von Lebendtiertransporten. Im Falle von Staus gebe es keine ausreichende Versorgung für Tiere.

Der Tierschutzbund hat wegen der anhaltenden Hitze ein zeitlich begrenztes Viehtransportverbot gefordert. Weil wegen des Niedrigwassers auf deutschen Flüssen mehr Güter auf die Straße verlagert werden , müsse außerdem mit mehr Staus gerechnet werden, erklärte der Tierschutzbund. Die Tierschutzorganisation appelliert an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) und Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU), während der Hitzeperiode umgehend ein bundesweites Verbot von Lebendtiertransporten zu verhängen. Die Transporte bedeuten laut Tierschutzbund insbesondere bei Hitze für Rinder, Schweine, Schafe und Geflügel Stress. Staus könnten für die Tiere zu einer Tortur werden, die mit dem Tod noch im Lkw enden könne. An Autobahnen gebe es keine ausreichende Versorgung, wenn beladene Tiertransporter stundenlang feststeckten. Die zuständigen Minister müssten sofort handeln, sagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Bei grenzüberschreitendem Transport bis zu 29 Stunden Fahrt möglich Die deutsche Tierschutztransportverordnung erlaubt innerstaatliche Transporte zu Schlachthöfen bis zu einer Dauer von acht Stunden. Wenn nicht gewährleistet werden kann, dass die Außentemperatur während der Transportzeit höchstens 30 Grad beträgt, verkürzt sich die maximale Transportdauer auf 4,5 Stunden. Bei grenzüberschreitenden Transporten gelten die deutlich längeren EU-Transportzeiten. Rinder können demnach bis zu 29 Stunden unterwegs sein, bevor eine 24-stündige Ruhepause vorgeschrieben ist, Schweine bis zu 24 Stunden. Der Tierschutzbund kritisierte diese Regelungen als unzureichend. Hitzestress könne bei landwirtschaftlich genutzten Tieren bereits bei deutlich niedrigeren Temperaturen und auf kürzeren Strecken zum ernsten Problem werden.