|
28.03.2026
23:51 Uhr
|
Weltweit haben Millionen Menschen zur Earth Hour das Licht für eine Stunde ausgeschaltet. Auch in Deutschland beteiligten sich Hunderte Gemeinden an der WWF-Aktion.

506 Städte und Gemeinden in Deutschland haben sich nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF am Samstag an der sogenannten Earth Hour beteiligt. Um 20.30 Uhr erloschen laut WWF unter anderem die Lichter am Schloss Neuschwanstein, am Brandenburger Tor in Berlin, am Erfurter Dom und am Schalke-Stadion in Gelsenkirchen. Die große Beteiligung an der Earth Hour sei "ein klarer Auftrag an die Politik, ihre klimapolitischen Rückschritte zu beenden, die Energiewende konsequent voranzutreiben und unsere Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern", sagte die Klimachefin von WWF Deutschland, Viviane Raddatz. Aktuell gerate die Klimakrise angesichts der vielen globalen Herausforderungen immer wieder in den Hintergrund. Die Klimakrise verschwinde aber nicht, sondern verschärfe andere Krisen zusätzlich. Akropolis im Dunkeln Weltweit beteiligen sich laut WWF mehr als 190 Länder an der Aktion. Den Beginn der Earth Hour läutete Neuseeland ein. In der Stadt Auckland wurden die Lichter am Sky Tower und der Harbour Bridge ausgeschaltet. In Europa lagen unter anderem berühmte Wahrzeichen wie die Akropolis im griechischen Athen ohne ihre reguläre Beleuchtung im Dunkeln. "Wir wissen, dass es weit mehr braucht als eine Stunde, in der wir das Licht ausschalten, um einen messbaren Einfluss auf den Klimawandel zu haben", heißt es auf der Website der Earth Hour. Die Aktion trage aber dazu bei, das Bewusstsein für das Problem zu schärfen und mehr Engagement zu zeigen. Die Earth Hour fand in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Auf der ganzen Welt waren Millionen Menschen aufgefordert, jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht auszuschalten, um ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen. Die Aktion wurde 2007 vom WWF Australien ins Leben gerufen und findet mittlerweile in der ganzen Welt statt.