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29.09.2026
20:08 Uhr
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Über Monate soll ein 53-Jähriger aus dem Sauerland für einen russischen Geheimdienst spioniert haben. In Düsseldorf erging Anklage gegen den Mann.

Die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Russland-Spion erhoben. Der 53-jährige ukrainische Staatsbürger aus Attendorn im Sauerland soll seit spätestens November 2025 für einen russischen Geheimdienst tätig gewesen sein, wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte. Der Angeklagte soll Informationen über einen Mann in Deutschland gesammelt haben. Dieser hatte sich nach Beginn des russischen Angriffskrieges für die ukrainischen Streitkräfte an Kampfhandlungen beteiligt. Seine Informationen soll der Beschuldigte bis zu seiner Festnahme am 27. März dieses Jahres an den russischen Geheimdienst weitergegeben haben. Vermutlich habe die Ausspähaktion auch der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen gegen die Zielperson gedient, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf mit. Den Angaben zufolge wurde die Anklage Anfang September vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichtes Düsseldorf erhoben.