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22.03.2026
21:08 Uhr
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Im ersten Wahlgang hatte die AfD vorn gelegen, bei der Stichwahl gelang CDU-Kandidat Martin Heusler eine knappe Mehrheit. Die Wahlbeteiligung lag bei 52 Prozent.

Beinahe wäre Spree-Neiße der erste AfD-geführte Landkreis in Brandenburg geworden. Doch bei der Stichwahl haben sich die Wählerinnen und Wähler knapp für die CDU entschieden. Nach Angaben des Wahlbüros bekam der Christdemokrat Martin Heusler 51,5 Prozent der Stimmen, die AfD-Kandidatin Christina Beyer landete bei 48,5 Prozent. Immerhin 52 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab; für eine Landratswahl ist das relativ viel. Im ersten Durchgang, am 8. März, hatte sie mit 42,4 Prozent der Stimmen deutlich vor Heusler (30,5 Prozent). Da keiner der beiden eine absolute Mehrheit erreichte, traten sie in einer Stichwahl erneut gegeneinander an. Heusler ist 40 Jahre alt. Sein Vorgänger gehörte ebenfalls der CDU an, er war nicht mehr angetreten. Der Landkreis Spree-Neiße liegt im Südosten von Brandenburg an der polnischen Grenze. Weiterhin nur ein AfD-geführter Landkreis in Deutschland In Thüringen hatte die AfD im Juni 2023 eine Landratswahl gewonnen. In Brandenburg wird die AfD vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.