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13.08.2026
17:54 Uhr
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Björn Höcke von der AfD bietet Sahra Wagenknecht und dem BSW die Zusammenarbeit an. Formiert sich da ein neues Bündnis? Und: mehr Bodycams für Bahn-Personal.

Björn Höcke, der Landeschef der AfD in Thüringen, fordert die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht dazu auf, Ministerpräsidentin von Thüringen zu werden. In einem am Mittwochabend auf X veröffentlichen Video sagte er, er wolle der BSW-Chefin die Hand reichen , wenn sie das Amt übernehme. Zuvor hatte Wagenknecht zur Wahl in Sachsen-Anhalt erklärt, das BSW würde notfalls auch für einen Ministerpräsidenten der AfD den Weg frei machen . Die Brandmauer sei gescheitert, man könne die AfD nicht dauerhaft ausgrenzen. Darauf antwortete Höcke nun und bot dem BSW die Zusammenarbeit an, etwa in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der Verfassungsschutz stuft die AfD-Landesverbände in Thüringen wie in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem ein. Sachsen-Anhalt wählt am 6. September einen neuen Landtag. Aktuell ist die AfD dort mit weitem Abstand die stärkste Kraft . Der Einzug des BSW in den Landtag ist noch nicht sicher. Ob sich die beiden Parteien in Zukunft stärker annähern könnten, ordnet Jana Hensel aus der ZEIT-Politikredaktion ein. Mehr Mitarbeiter der Deutschen Bahn sollen in Zukunft Bodycams tragen können. Dabei geht es um Bodycams für Personal in Bahnhofsgebäuden und Stationen – im Regional- und Fernverkehr setzt die DB schon Bodycams ein. Der Konzern erklärte, Mitarbeiter in den Bahnhöfen könnten die Bodycams wie in den Zügen freiwillig nutzen. Mit dieser Maßnahme reagiert die DB auf zunehmende Übergriffe gegen ihr Personal . Zuletzt hatte ein tödlicher Angriff auf einen Zugbegleiter im Februar Schlagzeilen gemacht. Danach hatte Bahnchefin Evelyn Palla angekündigt, die freiwillige Nutzung von Bodycams noch in diesem Jahr auf alle Beschäftigten mit Kundenkontakt auszuweiten. Die Mitarbeiter könnten die Geräte in gefährlichen Situationen einschalten, in denen die Bodycams vor allem deeskalierend wirken sollen. Wie effektiv verbessern die Bodycams die Sicherheit der Beschäftigten? Und was bedeuten sie für Bahnreisende? Antworten darauf gibt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der Zeit. Außerdem im Update: Mehrere Marinesoldaten des US-Flugzeugträgers Abraham Lincoln haben offenbar versucht, von Bord des Schiffes zu springen . Zuerst berichteten zwei US-Militärnachrichtenportale über die Gründe: schlechte Umstände und Ausstattung an Bord sowie psychischer Stress. Die Besetzung des Flugzeugträgers ist bereits seit neun Monaten im Einsatz und hat seit einer Rekordanzahl rund 250 Tagen kein Land mehr angelaufen. Der Einsatz der rund 5.000 Personen starken Crew wurde mehrfach verlängert und ist verbunden mit dem Krieg der USA gegen den Iran. Und sonst so: Wie viele Löschhubschrauber braucht es, um das Wasser im Rhein um einen Zentimeter anzuheben? Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de . Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.