|
01.10.2026
15:02 Uhr
|
In »Gears of War: E-Day« ballern stiernackige Actionhelden auf fiese Monster. Es ist ein nostalgischer Trip – kann Microsoft damit enttäuschte Xbox-Fans zurückgewinnen?

»Hackfresse erledigt!« Das neue Gears of War bietet durchaus Abwechslung, allerdings hört man in den zahllosen Scharmützeln immer wieder diesen einen Satz. Die Hackfressen-Mitteilung macht Protagonist Marcus Fenix seinen Gefährten, wenn er gerade einen Gegner ausgeschaltet hat. Und das tut er in Gears of War: E-Day tausendfach. Marcus ist offenbar die Art Mensch, die ein und denselben Spruch so lange wiederholt, bis er jede Bedeutung verliert und zu einem unfreiwilligen Witz wird. Nicht nur Sätze wiederholen sich, auch sonst ist nichts an Gears of War neu. Zur Institution wurde die Serie mit einer Actiontrilogie, die von 2006 bis 2011 auf der Spielkonsole Xbox 360 Maßstäbe setzte. Neben Halowurde Gears zur wichtigsten Marke von Microsofts Spielekonsole. Die hatte zuletzt zu kämpfen, es gab eine neue Chefin, Entlassungen, Studioschließungen. Während Konsolenkonkurrent Sony mit hochwertigen Exklusivspielen seine Playstation verkauft, sah das Angebot bei Microsoft zuletzt eher mau aus. Entsprechend viel Druck liegt nun auf dem neuen Gears of War: E-Day.