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22.03.2026
20:25 Uhr
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Zum ersten Mal seit 35 Jahren regiert die CDU wieder in Mainz – obwohl der SPD-Spitzenkandidat beliebter war. Die Datenanalyse zeigt, wie es zum Machtwechsel kam.

Die letzte große rote Bastion im Süden Deutschlands ist gefallen. Mit einem klaren Vorsprung von vier Prozentpunkten hat die CDU am Sonntag laut erster Hochrechnungen die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewonnen. Damit beendet sie die seit 35 Jahren ununterbrochene SPD-Regierungszeit. Für die CDU war das der achte Anlauf, um eine Wahl gegen die SPD in dem Bundesland zu gewinnen. Diesmal erfolgreich. Drittstärkste Kraft ist die AfD mit 20 Prozent. Die in Teilen rechtsextreme Partei konnte das Rekordergebnis bei der Wahl in Baden-Württemberg vor zwei Wochen noch einmal übertrumpfen und einen neuen Bestwert für westdeutsche Bundesländer aufstellen. Die Grünen, aktuell noch Teil der Ampel-Regierung auf Landesebene, kommen auf 8,5 Prozent. Bei 4,5 Prozent rangiert die Linkspartei. Sie muss somit um einen Einzug in den Landtag bangen. Die FDP und die Freien Wähler fallen nun voraussichtlich unter die sonstigen Parteien.