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22.03.2026
21:49 Uhr
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Wieder ein toller Fall des neuen "Tatort"-Teams aus Frankfurt am Main: Es geht um die Verwicklung von Politik, Staatsanwaltschaft und Wirtschaft in eine Brandkatastrophe.

Mit der Folge Fackel (HR-Redaktion: Jörg Himstedt, Erin Högerle, Degeto-Redaktion: Birgit Titze) aus Frankfurt am Main zieht mal wieder Großstadt in den Tatort ein. Derart manhattanhaft von Hochhäusern begrenzte Straßenzüge gibt's nirgendwo anders in Deutschland. Und dennoch ist es eine Entscheidung und bedeutet Aufwand, wie viel vom jeweiligen Schauplatz zu sehen ist jenseits der Innenräume, in denen der Dialog tobt (Regie: Rick Ostermann, Kamera: Philipp Sichler). Deshalb ist es beeindruckend, was Fackel alles auffährt. Gleich zu Beginn bei der Sitzung eines Untersuchungsausschusses zum Beispiel sieht man erstaunlich viel Komparserie in dem Saal, in dem, an der Seite seines Anwalts (Christian Kuchenbuch), Steffen Böttcher (Stephan Luca) befragt wird, der Geschäftsführer eines Baustoffunternehmens. Grund ist ein fünf Jahre zurückliegender Hochhausbrand, bei dem Menschen zu Tode gekommen sind. Der Vorwurf betrifft das verwendete Dämmmaterial von Böttchers Firma, das brandbeschleunigend gewirkt haben könnte.