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13.08.2026
16:05 Uhr
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Die Rüstungsindustrie gilt als große Hoffnung für die deutsche Wirtschaft. Sogar VW versucht, Werke an sie abzugeben. Neue Zahlen zeigen: Die Effekte werden überschätzt.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war letzthin wieder einmal sehr euphorisch: »Da lassen wir es krachen!«, rief er Ende Juli gut gelaunt, als er mit Rheinmetall-Chef Armin Papperger die Erweiterung der Pulverfabrik in Aschau am Inn inspizierte. Treibsätze vor allem für Artilleriemunition und Panzergeschosse werden hier gefertigt. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist die Nachfrage deutlich gestiegen, jetzt investiert Rheinmetall mehr als 300 Millionen Euro, um die Produktion hochzufahren. Von 800 auf 1.400 soll die Zahl der Mitarbeiter an diesem Werk in den kommenden Jahren wachsen. Eines von diversen Beispielen dafür, dass immerhin eine Industriesparte in Deutschland nicht in der Krise steckt: die Rüstung.