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23.03.2026
09:24 Uhr
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Mit 14 fing er in der DDR an zu rudern, um Weltmeister zu werden. Hier erklärt Eric Heinschke, 58, warum sein Sport für ihn der beste Weg ist, um fit zu bleiben.

Hier erzählen Sportler, warum sie ihre Sportart lieben, und verraten ihre besten Tipps, wie man in ihrem Alter fit bleibt. Eric Heinschke, 58, über seine Leidenschaft fürs Rudern. ZEITmagazin: Herr Heinschke, was ist Ihr liebster Sport, und seit wann üben Sie ihn aus? Eric Heinschke: Mit 14 habe ich angefangen zu rudern, in einem Freizeitverein, wo auch mein Onkel war. Das war 1980, in der DDR. Weil ich ganz gut war, wurde ich gefragt, ob ich auf die Wassersportschule in Köpenick gehen will. Dort haben sie die zukünftigen Olympiasieger trainiert, da war man schon was Besonderes. Das bedeutete: Rudern sieben Tage die Woche, mehrere Stunden am Tag, neben der Schule. Ich war auch gut, nur nicht so superehrgeizig. Nach zwei Jahren haben sie mich aussortiert: Aus dir wird nie ein Weltmeister, haben sie gesagt. Also ging ich wieder zu einem Freizeitsportverein, denn ich wollte weiter fit sein. Bei dem Verein gehörte ich dann auch zu den Besten. Ab 1989 wurde es dann ruhiger mit dem Sport, denn meine erste Frau und ich gingen noch vor dem Fall der Mauer in den Westen, und mein Sohn kam zur Welt. Aus meinem Jahrgang an der Wassersportschule sind übrigens zwei Olympiasieger hervorgegangen.