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26.03.2026
14:04 Uhr
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Ein Sieg beim Kandidatenturnier auf Zypern würde Matthias Blübaum zum Herausforderer des Schachweltmeisters machen. Wie erlebt er den stummen Kampf auf 64 Feldern?

DIE ZEIT: Herr Blübaum, Sie sind der einzige Großmeister, der zweimal Europameister geworden ist, 2022 und 2025. Aber richtig bekannt werden Sie erst jetzt, da Sie im Kandidatenturnier antreten. Matthias Blübaum: Im Schach ist der Europameistertitel nicht ansatzweise so bedeutend, wie es ist, in die Nähe des Weltmeistertitels zu gelangen. ZEIT: Und plötzlich kommen Leute wie wir und wollen Interviews mit Ihnen machen. Und das Interesse wird ja eher noch zunehmen ... Blübaum: Das befürchte ich auch. ZEIT: Publicity ist nicht so Ihre Sache?