Zeit 22.03.2026
06:03 Uhr

(+) Küchengeräte: Die besten und schlechtesten Investments – für die Küche


Sie besitzen eine Knoblauchpresse? Weg damit. Ein Koch klärt auf, welche Küchenutensilien Sie wirklich brauchen – und worauf Sie getrost verzichten können.

(+) Küchengeräte: Die besten und schlechtesten Investments – für die Küche
Wer vor lauter Küchengeräten die Arbeitsfläche nicht mehr sieht, sollte einmal einen Schritt zurücktreten. Braucht es den Löffelhalter wirklich? Ist der Messerblock eine gute Idee? Als gelernter Koch weiß ich: Für vieles gibt es praktischere und vor allem platzsparendere Lösungen (auch wenn meine Speisekammer zu Hause vielleicht eine andere Sprache spricht). Sechs davon habe ich Ihnen aufgelistet – und kann Sie so vielleicht vor Ihrem nächsten Fehlinvestment für die Küche bewahren. Die vermeintlich gute Idee: ein handgeschmiedetes japanisches MesserIn der Vorstellung ist so ein exklusives und hochwertiges Messer eine feine Sache. Es schneidet alles wie Butter, liegt gut in der Hand und sieht dazu noch professionell aus. Der Besitz solcher Messer ist am Ende des Tages aber ein reiner Stressfaktor. Man lebt in ständiger Angst davor, seine rüpelhaften Mitbewohner, Familienmitglieder oder Freunde könnten sie falsch verwenden. Der Gedanke an abgebrochene Spitzen, Rost durch stundenlanges Einweichen oder die bloße Existenz einer Spülmaschine, in der das wertvolle Messer abstumpfen würde, lassen einen unruhig schlafen. Auch wenn gutes Werkzeug beim Kochen das A und O ist, bleiben Messer Gebrauchsgegenstände, die man nicht in Watte packen kann. Wem hier die nötige Lässigkeit fehlt, sollte lieber in etwas anderes investieren.