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25.05.2026
16:42 Uhr
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Seine Dosentomaten sind teurer, als die vom Discounter. Wie Francesco Mutti die Deutschen überzeugen will, mehr davon zu kaufen – und was Tomaten mit Wein zu tun haben.

Francesco Mutti, 57, führt das 1899 in Parma gegründete Familienunternehmen Mutti in vierter Generation. Mit Tomatenprodukten setzte es im vergangenen Jahr 777 Millionen Euro um. Nach Italien ist Deutschland sein zweitwichtigster Markt. DIE ZEIT: Herr Mutti, warum soll man Tomaten aus Italien kaufen, wenn sie doch auch in Spanien oder den Niederlanden wachsen? Francesco Mutti: Ich frage zurück: Nehmen Sie irgendeine Stadt auf der Welt, wie viele englische Restaurants gibt es dort wohl? ZEIT: Man müsste schon gezielt danach suchen.