|
28.03.2026
09:02 Uhr
|
Auf der Schwäbischen Alb versuchen Archäologinnen eine zerstörte Burg zu kartieren, ohne den Boden nach Ruinen umzugraben. Möglich macht das die Magnetkraft der Erde.

In der ewigen Finsternis unter den Berggipfeln der Schwäbischen Alb, einem Mittelgebirge in Baden-Württemberg, auf das vor circa 800 Jahren eine Adelsfamilie ihre Burg baute, die heute Hohengenkingen heißt, unter den Schichten aus Kalkstein, dem Dolomit und dem Granit in noch größerer Tiefe, unter all den Resten von Muscheln, Plankton und Mikroorganismen, die sich in Jahrmillionen in Schichten um die Erde gelegt haben, im Wechsel aus Meeresflut und Verlandung entstanden, in 3.000 Kilometern Tiefe, wo die Erdkruste auf den flüssigen Erdmantel stößt, wird eine Kraft geschaffen, die man Magnetismus nennt.