Noch vier Spiele stehen auf dem Programm der Weltmeisterschaft, nur drei davon sind ohne zusätzliche Bezahlung zu sehen. Der TV-Endspurt beginnt am Dienstag (21.00 Uhr, auch live im Sport-Ticker der WELT) (verlinkt auf https://sportdaten.welt.de/fussball/wm/spiele-und-ergebnisse/) mit der Live-Übertragung des Halbfinales Frankreich gegen Spanien im ZDF. Einen Tag später überträgt die ARD das Semifinale England gegen Argentinien (21.00 Uhr). Das Spiel um Platz drei am Samstag (23.00 Uhr) läuft nur im Pay-TV. Die Telekom zeigt das letzte von ihren 44 Exklusivspielen nur für Kunden von MagentaTV. Das Finale der WM ist hingegen wieder frei empfangbar und läuft am Sonntag (21.00 Uhr) im ZDF (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/zdf/) . Sowohl die beiden Halbfinalpartien als auch das Endspiel sind beim deutschen Haupt-Rechteinhaber Magenta zu sehen. Spanien hatte das Halbfinale (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a50fc178b5b8e3f0122aa4a/wm-2026-auf-merino-ist-verlass-joker-schiesst-spanien-auch-gegen-belgien-zum-spaeten-sieg.html) durch ein recht glanzloses 2:1 gegen Belgien erreicht, Gegner Frankreich (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/frankreich/) dagegen mit einem überzeugenden 2:0 gegen Marokko. (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a5089e9c13a557858aa05de/wm-2026-extrem-hart-fuer-mich-klopp-enthuellt-geheimes-mbappe-treffen.html) England und Argentinien spielten in der Nacht auf diesen Sonntag. Das englische Team von Trainer Thomas Tuchel bezwang Norwegen dank eines Doppelpacks von Jude Bellingham (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a53476b6e9b713b4352e5d3/wm-2026-kabel-verdient-einen-assist-damit-muessen-wir-fuer-den-rest-unseres-lebens-leben.html) mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Anschließend setzten sich Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung in Überzahl gegen die Schweiz durch. (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a5328dd8eaf4a27fe1e3b12/wm-2026-argentinien-siegt-mit-12-mann-werden-verschwoerungstheoretiker-behaupten.html) Messis grandiose Tor-Serie war damit zwar beendet – aber der Titel-Traum lebt: Argentinien durfte auch ohne einen weiteren Geniestreich seines Superstars jubeln. Der Titelverteidiger setzte sich in Kansas City gegen die Schweiz durch, obwohl Kapitän Messi nach neun WM-Spielen in Serie mit mindestens einem eigenen Treffer erstmals wieder ohne Tor blieb. Vorlage von Messi, folgenschwere Aktion von Embolo Aber: Messi kam zum 15. Mal in einem K.-o.-Spiel bei Weltmeisterschaften (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article69f1c758792e2c3e9d47d6e3/wm-2026-spielplan-alle-spiele-ergebnisse-sowie-das-halbfinale-im-ueberblick.html) zum Einsatz und überflügelte den deutschen Ex-Weltmeister und Ex-WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose auch in dieser Statistik. „Wieder einmal mussten wir leiden, aber diese Mannschaft hört nie auf, daran zu glauben“, schrieb der 39 Jahre alte Superstar bei Instagram: „Wir sind wieder unter den vier Besten der Welt!!! Los geht's, verdammt!!!!“ Für die Entscheidung sorgten Julian Alvarez mit einem Traumtor in der 112. Minute und Lautaro Martínez (120.+1). Der 39-jährige Messi hatte im Football-Tempel der Kansas City Chiefs das 1:0 durch Alexis Mac Allister (10.) per Eckball vorbereitet. Dan Ndoye erzielte vor 69.045 Zuschauern den zwischenzeitlichen Ausgleich (67.). In der 72. Minute sah Breel Embolo nach einer Schwalbe (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/schwalben/) und einem VAR-Einsatz (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a532ae6ce049a4bfecee914/wm-argentinien-thriller-und-schweizer-elfer-glueck-alle-12-tore-des-abends-und-der-nacht-im-video.html) die Gelb-Rote Karte. Die Verwarnung für Argentiniens Leandro Paredes wurde zurückgenommen und der Schweizer vom Platz gestellt. Dank Bellingham darf auch England weiter auf den zweiten WM-Coup (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/) nach 1966 hoffen. Durch die Tore des Ex-Dortmunders (45.+2 Minute/93.) besiegte das Tuchel-Team Norwegen in Miami. Dabei hatten die Skandinavier vor 64.478 Fans durch ein Traumtor von Andreas Schjelderup (36.) sogar geführt. Tuchel war wenig begeistert vom Auftritt seines Teams. (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a52d9788eaf4a27fe1e3827/thomas-tuchel-legt-sich-mit-reporter-an-wie-kannst-du-nach-der-mentalitaet-fragen.html) „Wir haben uns das Leben sehr schwer gemacht mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben“, sagte der frühere Bundesligacoach über die Spielweise seines Teams. „Schlampig, sehr viele technische Fehler, nicht schnell genug, nicht repetitiv genug. Wir hatten heute Glück.“ Beim englischen Sieg sorgte ein Kamerakabel für reichlich Diskussionen. Hatte der Ball vor dem zwischenzeitlichen 1:1 durch Jude Bellingham (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/jude-bellingham/) etwa ein in der Luft gespanntes Kabel berührt und dadurch seine Richtung verändert? Die Norweger beklagten sich, forderten eine Spielunterbrechung und Schiedsrichterball. Der Fußball-Weltverband verwies auf seine Technik. Die Daten würden nicht belegen, dass der Ball vor dem Treffer des früheren Dortmunders Bellingham (45.+2 Minute) das Kamerakabel berührt hätte, teilte die Fifa noch während des Spiels bei X mit. Der Sensor im Ball, der auch bei der Bewertung möglicher Handspiele helfen soll, habe keinen Ausschlag angezeigt.