Welt 24.03.2026
15:46 Uhr

Wer hat eigentlich die Genehmigung zur Erderwärmung erteilt?


Der Anstieg um fünf Grad bis 2045 hätte beantragt und begründet werden müssen.

Wer hat eigentlich die Genehmigung zur Erderwärmung erteilt?
Pressekonferenzen ja, aber bitte keine Journalisten auf den Fluren der Behörde: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Manuel Balce Ceneta/AP/dpa

Klimaschutz scheitert an der Bürokratie. Das beklagen verschiedene Umweltverbände. Komplizierte Anträge, lange Bewilligungszeiten, fehlendes Personal und unübersichtliche Verfahren bremsen den Klimaschutz aus. Warum setzt Deutschland seine schärfste Waffe nicht umgekehrt ein? Die Erderwärmung schreitet ungebremst, aber völlig unbürokratisch voran. Diesem Treiben des Planeten sollte ein Riegel vorgeschoben werden, und der besteht aus einem einen halben Meter hohen Stapel von Antragsformularen. Darin muss die Erde in dreifacher Ausfertigung eine außerordentliche Erwärmungsgenehmigung um fünf Grad bis 2045 beantragen und natürlich auch sachlich begründen. Warum hält der Planet die Maßnahme für nötig, wie viele weitere Amtszeiten von Donald Trump sind zur Erreichung des ehrgeizigen Fünf-Grad-Zieles vorgesehen? Und welche zusätzlichen fossilen Mittel beantragt die Erde für die Durchführung der Erwärmung? Das Umweltamt sichtet dann die eingereichten Dokumente und erteilt der Erde frühestens 2200 die Genehmigung zur Erwärmung – aber nur wenn die Bedenken der Bürger ausreichend berücksichtigt wurden.