Der finnische Formel-1-Pilot Valtteri Bottas hat nach dem Grand Prix von Bahrain in Malaysia auf einen Flug zum nächsten Rennen in Singapur verzichtet. Der Cadillac-Pilot hat sich stattdessen für eine ungewöhnliche Anreise entschieden und legt die rund 350 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. „Jep, ich radle nach Singapur (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/gp-singapur/) “, schrieb der 37-Jährige bei Social Media und veröffentlichte dazu ein Video seines Tourstarts auf dem Gravelbike zum nächsten Grand Prix im Stadtstaat südlich von Malaysia (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/gp-malaysia/) . Bottas ist begeisterter Radfahrer und mit der australischen Radrennfahrerin Tiffany Cromwell zusammen. Der frühere Mercedes-Pilot war beim Formel-1-Rennen am Sonntag in Sepang vorzeitig ausgeschieden und konnte deshalb zeitig aufs Rad steigen. Am Donnerstag warten auf Bottas in Singapur (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/singapur/) die obligatorischen Medientermine. Ursachenforschung nach Chaosrennen Dabei dürfte dann auch geklärt werden, was die Ursachen für die teils heftigen Probleme beim zurückliegenden Chaosrennen von Malaysia (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/formel1/article6ac36c1db0ca83ad0a1d99b2/formel-1-farce-von-malaysia-es-ist-beaengstigend-so-etwas-zu-sehen.html) waren. Zunächst musste der Start wegen starker Regenfälle um 40 Minuten verschoben werden. Und als es endlich losging, hatten etliche Fahrer Probleme mit ihren Boliden. Einige Autos – unter anderem der Red Bull des späteren Siegers Max Verstappen und der Ferrari des Rekordweltmeisters Lewis Hamilton – rollten während der Formationsrunde plötzlich nur noch über die Strecke. „Jetzt müssen wir die Faktoren genau analysieren und verstehen. Ich kenne die vollständige Antwort noch nicht“, erklärte der Technische Direktor des Automobilweltverbandes, Nikolas Tombazis, zu den seltsamen Vorgängen. „Wir kamen kaum über 20 km/h hinaus. Ich weiß nicht, es ist ein bisschen beängstigend, so etwas bei einem Formel-1-Auto zu sehen“, sagte Ferrari-Pilot Charles Leclerc. „Man hat die Leistung, die man bekommt, nicht vollständig unter Kontrolle. Bei einer solchen Sicht wie beim Start des Rennens kann das zu heftigen Unfällen führen.“