Zwei Männer sollen einem Häftling während eines Arztbesuchs in der Innenstadt von Essen zur Flucht verholfen haben. Die drei Männer seien nun gemeinsam auf der Flucht (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article256265270/haeftlinge-in-nrw-geflohen-einer-springt-ueber-den-zaun-der-andere-entkommt-beim-spaziergang.html) . Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie bewaffnet seien, sagte eine Polizeisprecherin. Der Gefangene sei aus einer Justizvollzugsanstalt zu einer Arztpraxis am Kennedyplatz in der Essener Innenstadt gebracht worden, sagte die Sprecherin. Dort hätten ihm zwei bislang unbekannte Personen zur Flucht verholfen. Zu den genauen Umständen der Befreiung machte die Polizei in Essen (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a8848a21c4720d416547326/essen-muetter-geben-maenner-im-ausland-als-vaeter-an-oberbuergermeister-beklagt-sozialbetrug.html) keine Angaben. Unbekannt ist auch, weshalb der Mann in Haft saß und wie gefährlich er sein könnte. Nach Informationen der „ Bild (verlinkt auf https://www.bild.de/news/justizbeamte-gefesselt-maskierte-befreien-haeftling-bei-arzttermin-6acf79c6fd6239b19ad414e5) “-Zeitung war der Gefangene unter Bewachung zu einer Arztpraxis in einem Hochhaus am Kennedyplatz gebracht worden. Kurz vor der Praxistür sollen zwei vermummte Angreifer die Justizbeamten überwältigt, entwaffnet und gefesselt haben. Anschließend seien sie mit dem Gefangenen geflüchtet. Die Polizei geht dem Bericht zufolge davon aus, dass die Flüchtigen mindestens eine Pistole mitgenommen haben. Der Gefangene saß laut „Bild“ wegen des Verdachts des Drogenhandels in Untersuchungshaft. „Sollten Sie eine verdächtige Person bemerken, sprechen Sie sie nicht an! Rufen Sie umgehend die 110 an. Derzeit kann eine Bewaffnung der Täter nicht ausgeschlossen werden“, schrieb die Polizei im Kurznachrichtendienst X. In einem Auto in der Nähe wurde zudem laut Polizeiangaben ein „verdächtiger Gegenstand“ entdeckt. Ein Entschärferteam des Landeskriminalamts war auf dem Weg nach Essen. Ob ein Zusammenhang zu der Gefangenenbefreiung bestand, war noch unklar. Der Großeinsatz dauerte zunächst an.