Fußballfans müssen sich auf eine kleine Änderung der Regularien bei der am 11. Juni startenden WM (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article69f1c758792e2c3e9d47d6e3/wm-2026-spielplan-alle-spiele-gruppen-und-deutschland-partien-auf-einen-blick.html) in den USA, Mexiko und Kanada gefasst machen: Die Fifa hat beschlossen, dass die 104 Partien der Weltmeisterschaft ohne Spieler stattfinden sollen. Damit wolle man sicherstellen, dass das Turnier nicht zu einem finanziellen Flop für den Weltfußballverband werde, erklärt Fifa-Präsident Gianni Infantino. Analysten hätten nämlich festgestellt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/article6a00604c419773c332a8346a/fussball-wm-2026-mega-geldmaschine-das-sind-die-neuen-umsatz-rekorde.html) bei weitem nicht ausreichten, so Infantino betrübt. Fifa probiert alles Dabei habe man wirklich alles versucht, um so viele Cents wie möglich aus der WM herauszupressen: astronomisch hohe Ticketpreise, als Trinkpausen getarnte Werbeunterbrechungen in jedem Spiel oder eine mindestens 30 Minuten lange Halbzeitpause (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a06d16b4166b8e84c3620eb/fussball-wm-halbzeit-droht-in-verlaengerung-zu-gehen-fifa-plant-fuers-finale-gigantische-show.html) mit Kaufempfehlungen für gesundheitsschädliche Lebensmittel im Finale. Doch in den Reihen der bekanntermaßen völlig verarmten Fifa habe man einsehen müssen, dass man leider unbedingt noch mehr Geld wolle, lässt Infantino schulterzuckend durchblicken. Deswegen habe man sich schweren Herzens dazu entschieden, die Kostenseite zu reduzieren. „Durch den Wegfall der Spieler spart sich die Fifa 300 Millionen Euro Abstellungsgebühren an die Vereine“, rechnet der Chef des Weltfußballverbands vor, „für diese Summe bekäme man auf einer Fifa-Ticketplattform (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article69c289b6ffcdb2ce7075c448/fussball-wm-2026-missbraucht-offizielle-beschwerde-gegen-ticket-preise-eingereicht.html) derzeit fast 150 Eintrittskarten fürs Endspiel.“ Spiele deutlich übersichtlicher Aber auch aus anderen Gründen sei der Verzicht auf die teuren Kicker nur von Vorteil: Niemand lenke fortan während der Partien mit spektakulären Tricks vom Betrachten der Werbebanden ab oder sorge mit unnötigen Torjubeln dafür, dass Zuschauer versehentlich die eingeblendeten QR-Codes für Partnerangebote verpassen. „Der moderne Fußballfan will heute keine komplizierten Dinge wie Spielzüge oder Emotionen sehen“, erläutert Infantino. „Er möchte Marken erleben.“ Konkret sollen die Begegnungen künftig aus 90 Minuten bestehen, in denen zwei perfekt gepflegte Rasenflächen einander gegenüberliegen, während auf gigantischen Leinwänden wechselnde Sponsorenbotschaften erscheinen. Das Ergebnis der Partie werde anschließend von einer eigens gegründeten Tochterfirma der Fifa ausgelost – präsentiert von einem internationalen Wettanbieter. Nagelsmann begrüßt Entscheidung Während unverbesserliche Fußballromantiker die neuen Fifa-Regularien mit wütenden Worten verdammen, sich die Begegnungen aber dennoch anschauen wollen, ist die Laune in der deutschen Nationalmannschaft sprunghaft gestiegen. So zeigt sich Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerst erleichtert darüber, dass Manuel Neuer nun Zeit bis zur EM 2028 bleibt, um seine Wadenverletzung (verlinkt auf https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/sport_nt/article6a16ec26bd0d0e58e09d9933/neuer-fehlt-deutschland-im-wm-test-gegen-finnland.html) auszukurieren. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!