Welt 05.05.2026
15:59 Uhr

Straßenbahn kracht mit Linienbus zusammen – Behörden lösen Massenanfall an Verletzten aus


Mitten im Berufsverkehr kollidieren in Dresden eine Straßenbahn und ein Linienbus. Fünf Menschen müssen ins Krankenhaus, Dutzende weitere werden verletzt. Die Unfallfahrer wurden psychologisch betreut.

Straßenbahn kracht mit Linienbus zusammen – Behörden lösen Massenanfall an Verletzten aus

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in Dresden: Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind am Dienstag rund 30 Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, mussten fünf von ihnen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden, etwa 25 weitere erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort versorgt. Der Unfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr an der Kreuzung Cossebauder Straße/Warthaer Straße im Stadtteil Cotta. Die Straßenbahn der Linie 12 war dort beim Abbiegen, als es zur Kollision mit dem Bus kam. Nach Polizeiangaben waren ein 54 Jahre alter Straßenbahnfahrer und ein 63-jähriger Busfahrer beteiligt. Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar. Ermittlungen wurden aufgenommen. Anschließend noch Verkehrsbehinderungen Durch den Zusammenstoß entgleiste die Straßenbahn. Sie sprang dabei in einer Kurve aus dem Gleisbett. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren zunächst damit beschäftigt, die Bahn wieder auf die Gleise zu heben. Allein die Feuerwehr war mit 90 Kräften vor Ort. Aufgrund der Vielzahl an Verletzten wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst, um die medizinische Versorgung zu koordinieren. Die Verletzten befanden sich nach ersten Erkenntnissen sowohl in der Straßenbahn als auch im Bus. Schwere Verletzungen wurden zunächst nicht bekannt. Unter den Betroffenen sind auch die beiden Fahrzeugführer, die psychologisch betreut werden. Die Unfallstelle blieb gesperrt und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Einschränkungen dürften noch mehrere Stunden anhalten.