Welt 23.03.2026
10:54 Uhr

SPD zieht Notbremse – Peter Neururer neuer Parteivorsitzender


Die SPD zieht die Konsequenzen aus den Pleiten bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg: Ein Spezialist für hoffnungslose Fälle soll die Sozialdemokraten jetzt retten.

SPD zieht Notbremse – Peter Neururer neuer Parteivorsitzender

Endlich wieder Hoffnung im Willy-Brandt-Haus, wo man zuletzt nicht mehr sicher war, ob es sich bei den Umfragewerten um Prozentzahlen oder den Restalkohol im Blut der verzweifelten Parteibasis handelte: Nach den Schlappen bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69bebf4eea8bf301e4ae36e6/landtagswahl-rheinland-pfalz-krise-der-sozialdemokraten-spd-sagt-kurzfristig-pressekonferenz-ab-liveticker.html?icid=product.animatedbanner.free.1) und Baden-Württemberg soll ein krisenbewährter Feuerwehrmann die SPD aus dem Tabellenkeller führen: Niemand Geringeres als die Legende Peter Neururer wurde dazu auserkoren, die SPD vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren. „Peter Neururer gilt nicht nur als Spezialist für besonders hoffnungslose Fälle (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/article207514809/Peter-Neururer-Zweimal-konfiszierte-die-Polizei-sein-Blaulicht.html) , er vertritt zudem auch eine Philosophie, die im Vergleich zur SPD fortschrittlich ist“, äußerte sich die bisherige, aus Bärbel Bas und Lars Klingbeil (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/video69c0d9a8af187d606b80f824/spd-nach-wahl-debakel-schwingt-mit-dass-lars-klingbeil-schlichtweg-ueberfordert-ist.html) bestehende SPD-Doppelspitze lobend über das 70-jährige Nachwuchstalent aus Marl. „Außerdem haben wir wirklich niemanden gefunden, der sich diesen Bums hier antun will.“ SPD hatte weitere Prominenz auf dem Zettel Wie es heißt, befanden sich die kriselnden Sozialdemokraten nach der jüngsten Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz bereits mit anderen prominenten Namen im Gespräch, um die Partei in der Bevölkerung wieder sympathischer und zurechnungsfähiger herüberkommen zu lassen. „Aber leider hatten Christian Ulmen und Xavier Naidoo Angst, dass ihr Ruf beschädigt werden könnte“, so Bas und Klingbeil. Allerdings ist noch unsicher, ob Neururer tatsächlich zur SPD wechselt. So soll dem Fußballlehrer nicht nur der Mangel an jeglichem taktischen Verständnis innerhalb der Partei große Sorgen bereiten („Wollen die jetzt über links kommen, durch die Mitte oder sich gar nicht bewegen?“). Aus gut unterrichteten Kreisen ist nämlich zu vernehmen, dass Neururer erst noch abwarten will, ob man ihm nicht noch den Trainerposten beim weit abgeschlagenen Bundesliga-Tabellenschlusslicht Heidenheim antragen will – dort sei die Wahrscheinlichkeit eines Klassenerhalts deutlich höher als bei der SPD. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!