Welt 24.04.2026
16:53 Uhr

Polizei schießt bei Hamburg auf Mann und umstellt Klinik


Ein Beamter gab Schüsse aus der Dienstwaffe ab, die Hintergründe sind zunächst unklar. Laut Polizei werde derzeit nach einer flüchtigen Person gefahndet. Die Einsatzkräfte vor Ort befassen sich mit der Bereinigung der Lage.

Polizei schießt bei Hamburg auf Mann und umstellt Klinik

In Rellingen (Kreis Pinneberg) ist es am Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen, bei dem ein Beamter Schüsse aus seiner Dienstwaffe abgab. Die Hintergründe des Einsatzes sind bislang unklar. Gleichzeitig lief eine Fahndung nach einer flüchtigen Person. Weitere Details nannte die Polizei in den ersten Auskünften nicht. Über den Ablauf vor Ort liegen bislang vor allem Medienberichte vor. Die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo) schreibt, es sei am Nachmittag in der Gärtnerstraße zu einer Schussabgabe der Polizei gekommen; die getroffene Person sei anschließend geflüchtet. Die Polizei habe zur Fahndung schwer bewaffnete Kräfte – auch aus Hamburg – hinzugezogen, mehrere Straßen gesperrt und neben Diensthunden auch den Polizeihubschrauber „Libelle“ eingesetzt. Auch Bild berichtet von einem Großeinsatz „vor den Toren Hamburgs“ und zitiert einen Polizeisprecher: „Im Rahmen eines Polizeieinsatzes kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Wir klären aktuell, was vor Ort passierte.“ Zudem heißt es dort, zahlreiche Kräfte seien im Einsatz, auch die Polizei Hamburg unterstütze die Fahndung. Unabhängige, knappe Agenturmeldungen bestätigten am Nachmittag vor allem den Kern: Schüsse bei einem Polizeieinsatz in Rellingen, abgegeben aus der Dienstwaffe eines Beamten, sowie die Fahndung nach einer flüchtigen Person. Die Einsatzkräfte vor Ort befassten sich demnach mit der „Bereinigung der Lage“, weitere Details sind bislang nicht bekannt. Suche nach flüchtiger Person Im Kontext des Einsatzes wurde zudem ein Krankenhaus in Pinneberg zum Einsatzort. Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, die Polizei habe auch dort nach der flüchtigen Person gesucht. „Bild“ nennt das Regio‑Klinikum Pinneberg und schreibt, die Klinik sei von der Polizei „schwer bewaffnet umstellt“ worden. Für den Rettungsdienst sei das Krankenhaus gesperrt gewesen, im Bereich der Notaufnahme habe man den Verdächtigen vermutet. I In diesem Zusammenhang wird eine Polizeiaussage wiedergegeben, wonach für die Bevölkerung „keine Gefahr“ bestehe. In einer frühen Abfrage bei der Polizei hieß es laut dem Nachrichtenportal „T‑online“ zunächst, dass die Polizei diese Krankenhaus‑Informationen nicht bestätigte. Gesichert war zu diesem Zeitpunkt lediglich die Schussabgabe und die laufende Fahndung.