In Hagen (NRW) ist ein 53-Jähriger einem mutmaßlichen Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Anwohner der Cunosiedlung alarmierten in der Nacht zum Dienstag gegen 1.20 Uhr die Polizei, nachdem sie Hilfeschreie aus einem Mehrfamilienhaus am Kuhlerkamp gehört hatten, wie die Polizei mitteilte. Nach Informationen der „Bild“ (verlinkt auf https://www.bild.de/news/inland/hagen-nrw-hilfeschreie-polizei-findet-toten-nachbar-festgenommen-6a83e82c9fcb5798aae39fe4) hatte eine Anwohnerin die Schreie wahrgenommen und die Polizei verständigt. Als die Einsatzkräfte das Gebäude betraten, fanden sie in einer Wohnung einen Mann, der auf dem Boden lag. Für den 53-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Beamten leiteten umgehend Ermittlungen ein und trafen in dem Haus auf einen 48 Jahre alten Mann. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage erhärtete sich nach Polizeiangaben der Tatverdacht gegen ihn. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Laut „Bild“ soll es sich um einen Nachbarn des Opfers aus dem ersten Obergeschoss handeln. Die Polizei Hagen richtete eine Mordkommission ein, die nun die Hintergründe der Tat untersucht. Warum es zu der tödlichen Auseinandersetzung gekommen sein könnte, ist bislang nicht bekannt. Weitere Auskünfte erteilten die Ermittler bisher nicht.