Welt 14.09.2026
11:34 Uhr

KI-Stopp, bis klar ist, wie man ohne Menschheit reich wird


Ein Glück! Die Tech-Mogule Dario Amodei, Sam Altman und Elon Musk wollen das Tempo bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz drosseln: Ohne Menschheit drohen ihre Bankkonten erheblichen Schaden zu nehmen.

KI-Stopp, bis klar ist, wie man ohne Menschheit reich wird

Die Menschheit kann vorerst aufatmen: Nach einem aufrüttelnden Essay von Anthropic-Chef Dario Amodei (verlinkt auf https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/netzwelt/article6aa60f46181cb962d488d640/amerikanische-ki-bosse-fuer-verlangsamte-entwicklung.html) haben sich auch OpenAI-Boss Sam Altman und Tech-Unternehmer Elon Musk dafür starkgemacht, die rasant fortschreitende Entwicklung der Künstlichen Intelligenz für ein bis zwei Jahre zu pausieren. Anderenfalls drohten die Systeme, außer Kontrolle zu geraten (verlinkt auf https://www.welt.de/debatte/plus6aa3e21d56f343d9f4dd1bf4/ki-absturzwahrscheinlichkeit-bei-ueber-zehn-prozent-und-jetzt.html) und böswillige Aktivitäten gegen Personen auszuführen. Während ChatGPT (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/chatgpt/) , Claude und Grok die Bedenken überhaupt nicht verstehen können und ihre Hilfe beim Verfassen eines Abschiedsbriefs der Menschheit anbieten („Mit ein paar lustigen Witzen, um die Stimmung aufzulockern, oder einfühlsam und traurig?“), ernten die Tech-Mogule breite Zustimmung aus ihren Finanzabteilungen. Diese raten in aller Deutlichkeit von einer zeitnahen Auslöschung der Menschheit ab. In Hinblick auf die Bilanzen sei das der völlig verkehrte Weg, so die Controller. KI muss sicherer werden Vielmehr müsse man sich genügend Zeit nehmen, die KI sorgfältig und absolut sicher weiterzuentwickeln, lautet die Mahnung. Solange ChatGPT, Claude und Grok sich nicht dazu bringen ließen, Geld für vollkommen unnütze Dinge auszugeben, sei man wohl oder übel auf menschliche Käufer angewiesen. Mit deren Wegfall drohe dem Planeten die absolute Katastrophe – unter anderem der Sturz der Tesla-Aktie ins Bodenlose oder der Verlust von bis zu 8,5 Milliarden potenziellen Werbekunden weltweit bis zum Jahr 2030. „Was nützt einem ein hübsches unterirdisches Versteck vor den Killerrobotern auf dem Mars, wenn man dabei nicht immer reicher wird?“, bringt es ein OpenAI-Buchhalter drastisch auf den Punkt. OpenAI & Co. arbeiten an Verbesserungen Wie es heißt, sollen Heerscharen von Programmierern dazu eingesetzt werden, um das Schlimmste zu verhindern. Ob es gelingt, der KI den Erwerb von Anti-Aging-Cremes oder Pillen gegen erektile Dysfunktion schmackhaft zu machen, ist allerdings noch offen. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf https://www.facebook.com/glasauge.satire) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!