Drei hochrangige AfD-Funktionäre fahren nach Informationen des Nachrichtenportals „t-online“ (verlinkt auf https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101275294/kotre-urban-frohnmaier-afd-prominenz-reist-zu-putins-wirtschaftsforum-.html) Anfang Juni zu einem Wirtschaftskongress im russischen St. Petersburg. Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Steffen Kotré, bestätigte der Website seine Teilnahme ebenso wie der sächsische AfD-Landeschef Jörg Urban. Zuvor hatte WELT bereits über die geplante Teilnahme von Kotré und Urban berichtet, unter anderem in Podcast „ Inside AfD (verlinkt auf https://open.spotify.com/episode/3DAMAGqgjHAhukwTulvPRf) “. Nach Informationen von „t-online“ wird auch der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, nach St. Petersburg reisen. Er ist auch Landeschef der AfD in Baden-Württemberg. Frohnmaier hatte im Oktober vergangenen Jahres mitgeteilt, er plane im Frühjahr eine Reise nach Russland. Vor genau zehn Tagen hatte er dann, gefragt von Journalisten, offengelassen, ob er die Einladung nach St. Petersburg wahrnehme (verlinkt auf https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article6a0c339e3b7096456ac7be8d/afd-politiker-frohnmaier-ueberlegt-wegen-russland-reise-noch.html) und gesagt, er prüfe seine Teilnahme noch. „T-online“ berichtet unter Berufung auf mehrere Quellen aus der Fraktion, dass die Entscheidung nun gefallen sei. Frohnmaier selbst wollte sich dem Bericht zufolge nicht äußern. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré teilte „t-online“ am Freitag mit, eines seiner Ziele auf der Reise sei es, zu zeigen, „dass wir Friedensdiplomatie wollen und keine Kriegsrhetorik, wie sie die Bundesregierung leider unbegründet von sich gibt“. Deutschland brauche außerdem wieder „preiswerte und sichere Energie aus Russland“. Sachsens Landeschef Urban teilte mit: „Sachsen braucht Russland als Garant für Frieden und Wohlstand in Europa.“ Der russische Präsident Wladimir Putin ist Schirmherr des internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg vom 3. bis zum 6. Juni und in der Regel auch der prominenteste Redner dort. Im vergangenen Jahr betonte Putin dort am Rednerpult seine Maximalforderungen in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Wo der Fuß eines russischen Soldaten hintritt, das gehört uns“, sagte er.