Die Eishockey (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/eishockey/) -Welt trauert um Legende Claude Lemieux. Der viermalige Stanley-Cup-Champion ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Behördenangaben zufolge hat der ehemalige Profi in Florida Suizid begangen. Der Kanadier, der auch die amerikanische Staatsbürgerschaft hatte, zählte zu den Topstars der NHL (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/nhl/) und gewann den Stanley Cup (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/stanley-cup/) mit drei verschiedenen Teams: 1986 mit den Montreal Canadiens, 1995 mit den New Jersey Devils, 1996 mit den Colorado Avalanche und 2000 erneut mit den Devils. In seinen 1215 NHL-Spielen erzielte er 379 Tore und gab 407 Torvorlagen. „Die NHL trauert um Claude Lemieux, einen der besten Profis in wichtigen Spielen in der Geschichte des Eishockeys (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/eishockey/) “, teilte NHL-Boss Gary Bettman in einer Stellungnahme mit. US-Präsident Donald Trump (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/donald-trump/) nannte Lemieux eine „wahre Legende des Spiels und einen der härtesten Wettkämpfer, den das Hockey je gesehen hat.“ Claude Lemieux war nicht mit seinem Namensvetter Mario, der 915 Spiele für die Pittsburgh Penguins absolviert und zweimal den Stanley Cup gewonnen hat, verwandt. Claude Lemieux gewann den ersten Stanley Cup 1986 als NHL-Neuling und hatte mit zehn Toren in den Play-offs großen Anteil am Erfolg der Canadiens. Die Fans dort lieben ihn noch immer. Als er am vergangenen Montag vor Spiel drei in den Eastern Conference Finals zwischen den Canadiens und den Carolina Hurricanes aufs Eis kam, jubelten die Zuschauer der Legende laut zu. „Claude war ein leidenschaftlicher Wettkämpfer“ Wo Lemieux spielte, war auch der Erfolg. Der Stürmer stand mit wechselnden Teams in 15 aufeinanderfolgenden Saisons in den Play-offs. In 234 Play-off-Spielen erzielte er 80 Tore. In den letzten Jahren vertrat er als Spieleragent einige der Topstars der NHL, unter ihnen auch den deutschen Nationalspieler Moritz Seider. „Heute ist ein trauriger Tag für die Canadiens-Familie und die gesamte Eishockey-Gemeinschaft“, sagte Team-Besitzer Geoff Molson: „Ich möchte Claudes Familie und seinen Angehörigen mein aufrichtigstes und tiefstes Beileid aussprechen. Claude war ein leidenschaftlicher Wettkämpfer, der in entscheidenden Momenten zur Höchstform auflief. Er war ein unermüdlicher, mutiger und hartnäckiger Spieler, der das Team zu den höchsten Ehren führte. Er verkörperte die Essenz eines Spielers der Montreal Canadiens. Heute trauern wir um den viel zu frühen Tod eines unserer Champions.“ Haben Sie suizidale Gedanken, oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de. (verlinkt auf http://www.telefonseelsorge.de/) Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.