Die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin steht vor dem Abschluss – Fernzüge der Deutschen Bahn werden in den ersten zwei Wochen nach der Wiedereröffnung am 14. Juni aber etwas langsamer fahren. Grund seien die Abnahme der neuen Signal- und Stellwerkstechnik sowie Belastungs- und Abnahmefahrten, teilte die Bahn am Mittwoch mit. Abschnittsweise seien daher Geschwindigkeitseinschränkungen erforderlich. Es handle sich um Anpassungen „im Minutenbereich“. Die Generalsanierung hatte am 1. August 2025 begonnen und sollte eigentlich Ende April abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten verzögerten sich aber wegen des harten Winters. Datum der Wiederinbetriebnahme ist deshalb nun der 14. Juni. „Ab diesem Tag verkehren alle Nahverkehrsverbindungen wieder nach regulärem Fahrplan“, erklärte die Bahn. Der Busersatzverkehr endet. Auch die Kapazitäten für den Güterverkehr zwischen Hamburg und Berlin seien vollständig wiederhergestellt. Noch einige Restarbeiten So sei ab dem ersten Betriebstag ein stabiles und zuverlässiges Angebot für Reisende gewährleistet, erklärte der Konzern. Alle geplanten Züge fahren demnach „in voller Kapazität“. Fahrgäste sollten sich kurz vor Fahrtantritt über die elektronische Reiseauskunft auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator noch einmal über ihre gebuchte Verbindung informieren, empfahl die Bahn. An einigen Bahnhöfen entlang der Strecke werden laut Konzern noch „Restarbeiten“ ausgeführt, die wegen der witterungsbedingten Einschränkungen zu Beginn des Jahres nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten. Es werde „mit Hochdruck“ daran gearbeitet, diese Arbeiten schnellstmöglich abzuschließen.