Welt 25.03.2026
09:29 Uhr

15-Jähriger auf Supermarkt-Parkplatz getötet – Polizei nimmt Verdächtigen fest


Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei gegen einen 22 Jahre alten Tatverdächtigen. Der Mann stellte sich selbst den Beamten. Zuerst war ein anderer Mann in das Visier der Ermittler gerückt.

15-Jähriger auf Supermarkt-Parkplatz getötet – Polizei nimmt Verdächtigen fest

Zwei Wochen nach der Tötung eines Jugendlichen in Eckernförde in Schleswig-Holstein haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Der 22-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, wie die Polizei Kiel am Mittwoch mitteilte. Demnach hatte sich der Türke aus Bremen den Beamten selbst gestellt. Ein Jugendlicher war am 11. März offenbar bei einem Streit auf einem Supermarktparkplatz in der schleswig-holsteinischen Stadt schwer verletzt worden. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, trafen sie niemanden mehr an und fanden lediglich eine Blutspur. Kurze Zeit später entdeckten Beamte wenige Kilometer entfernt den schwer verletzten 15-Jährigen (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article69b90760e3715988144614ff/eckernfoerde-15-jaehriger-auf-supermarkt-parkplatz-getoetet-polizei-nimmt-23-jaehrigen-tatverdaechtigen-fest.html) . Sie reanimierten ihn, auf dem Weg ins Krankenhaus starb er jedoch. Die Beamten fahndeten daraufhin nach Tatbeteiligten und einem Auto, das sich laut Zeugenaussagen nach der Auseinandersetzung von dem Parkplatz entfernt hatte. Am Montag nahm die Polizei dann in Bremen einen 23-Jährigen unter dem dringenden Tatverdacht des Totschlags fest. Er kam in Untersuchungshaft. Weil er aber ein Alibi hatte, kam er später wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen führten dann aber zu dem nun festgenommenen 22-Jährigen aus Bremen. Er stellte sich am Dienstag selbst den Polizisten. Laut Informationen von „Bild“ (verlinkt auf https://www.bild.de/regional/schleswig-holstein/nach-streit-vor-supermarkt-15-jaehriger-in-eckernfoerde-getoetet-69b2bff79cd238f00b35e253) handelt es sich bei dem Opfer um Achmed B. Er sei vor vier Jahren mit seinen Eltern, seinem älteren Bruder und seiner jüngeren Schwester aus dem Kurdengebiet im Nahen Osten nach Eckernförde gekommen. Der Vater des Opfers berichtete, dass Achmed zusammen mit seinem älteren Bruder zum Einkaufen gegangen sei. Doch nur einer der Brüder kehrte zurück.