Xabi Alonso wird neuer Trainer von Premier-League-Club FC Chelsea. Wie die Blues mitteilten, unterschrieb der frühere Leverkusener Meistertrainer einen Vertrag bis 2030. Der Londoner Club, der die Champions League verpasste und am Samstag auch das FA-Cup-Finale gegen Manchester City verlor, hatte sich vor gut drei Wochen von Trainer Liam Rosenior getrennt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
»Chelsea ist einer der größten Vereine im Weltfußball, und es erfüllt mich mit großem Stolz, Trainer dieses großartigen Klubs zu werden«, sagte Alonso: »Aus meinen Gesprächen mit der Eigentümergruppe und der sportlichen Führung geht klar hervor, dass wir dieselben Ziele verfolgen. Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die in der Lage ist, dauerhaft auf höchstem Niveau mitzuspielen und um Titel zu kämpfen.«
Double mit Leverkusen – kein Erfolg in Madrid
Der 44 Jahre alte Alonso stand zuletzt bei Real Madrid unter Vertrag, wurde aber bei den Königlichen nach nur einem halben Jahr im Amt freigestellt. Die Mannschaft sei mit seiner Spielidee nicht klargekommen, hieß es. Außerdem sei Alonso öfter mal bei den Anführern der Mannschaft wie Kylian Mbappé angeeckt. Bei Real Madrid stellte sich aber auch nach der Trennung von Alonso in dieser Saison kein Erfolg ein.
Großen Erfolg hatte Alonso als Trainer dagegen bei Bayer Leverkusen. Mit dem Club holte er 2023/24 die Meisterschaft und den DFB-Pokal. Übernommen hatte er das Team eine Saison zuvor im Tabellenkeller, danach startete eine bemerkenswert erfolgreiche Zeit.
In den vergangenen Monaten war Alonso auch immer wieder mit seinem Ex-Club FC Liverpool in Verbindung gebracht worden. Bei den Reds verdichten sich aber die Anzeichen, dass es mit dem Niederländer Arne Slot weitergehen soll.
Bei Chelsea wartet auf Alonso viel Arbeit. Seit der Trennung vor vier Jahren von Thomas Tuchel, der den Club zum Champions-League-Triumph geführt hatte, wurden viele Trainer wie Graham Potter, Mauricio Pochettino oder Enzo Maresca verbraucht. Dazu brachten die vielen Millionen-Transfers der vergangenen Jahre kaum Erfolg.
