Kräftig geschneit hat es in der Nacht auf Donnerstag vor allem im Südwesten Baden-Württembergs. Laut einer Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind insbesondere Lagen oberhalb von 700 Metern betroffen. Der meiste Neuschnee fiel demnach in Breitnau im Südschwarzwald mit bis zu 20 Zentimetern auf einer Höhe von 1000 Metern.
In Lenzkirch (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) seien etwa zwölf Zentimeter Neuschnee gemessen worden, in Malsburg-Marzell (Landkreis Lörrach) etwa 14 Zentimeter. Auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu seien etwa ein bis drei Zentimeter Neuschnee gefallen. Ungewöhnlich sei der erneute Wintereinbruch nicht: »Das ist jetzt diese Übergangsphase. Das ist so nicht außergewöhnlich«, sagte die DWD-Sprecherin.
B31 gesperrt
Aufgrund mehrerer im Schnee stecken gebliebener Lastwagen ist die Bundesstraße 31 bei Hinterzarten (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) aktuell gesperrt. Die Sperrung auf Höhe der Kreuzfelsenkurve bei der Ravennaschlucht sei notwendig, damit ein Räumfahrzeug die liegen gebliebenen Lkw befreien könne, sagte eine Polizeisprecherin. Den Angaben zufolge blockieren etwa zehn Lastwagen bereits seit den Nachtstunden den Verkehr auf der Strecke zwischen Titisee-Neustadt und Freiburg.
Auch tagsüber sind in Baden-Württemberg in den Höhenlagen oberhalb von 700 bis 800 Metern weitere Schneeschauer möglich. Der Schnee soll bei niedrigen Temperaturen vorerst liegen bleiben. In der Nacht zum Freitag ist den Angaben zufolge Frost möglich . Autofahrer in den Höhenlagen sollten weiter auf winterliche Straßenverhältnisse gefasst sein.
In der Nacht wird es laut der Vorhersage auch in Bayern kalt, bis zu minus sechs Grad Celsius. Auf den Straßen besteht weiter Glättegefahr. An den Alpen kann es am Freitag laut DWD am Vormittag oberhalb von 1000 Metern bis zu 30 Zentimeter Neuschnee geben. In tieferen Lagen können demnach bis zu fünf Zentimeter fallen. Der Lawinenwarndienst stuft die Gefahr oberhalb der Baumgrenze als erheblich ein.
