SpOn 26.03.2026
15:29 Uhr

Ursula Andress: Ermittler kommen offenbar fehlenden Millionen auf die Spur


Ursula Andress fühlt sich von ihrem früheren Vermögensverwalter hintergangen, 20 Millionen Euro soll der Mann veruntreut haben. Was ist mit dem Geld geschehen? Italienische Ermittler haben nun viele Luxusgüter beschlagnahmt.

Ursula Andress: Ermittler kommen offenbar fehlenden Millionen auf die Spur

Vor Kurzem machte die Schauspielerin Ursula Andress, 90, Schlagzeilen als mutmaßliches Betrugsopfer: Sie vermisste 20 Millionen Euro und verdächtigte einen mittlerweile verstorbenen Vermögensverwalter, sie geprellt zu haben. Nun haben Ermittler in Italien Immobilien, Grundstücke und andere Vermögenswerte im Gesamtwert ebendieses Betrages beschlagnahmt, die mit veruntreuten Geldern des Filmstars gekauft worden sein sollen.

Wie die italienische Finanzpolizei mitteilte, hatte Andress in ihrer Schweizer Heimat Anzeige erstattet. Ermittler im Schweizer Kanton Waadt deckten den Angaben zufolge eine »systematische Veruntreuung finanzieller Mittel« der Schauspielerin auf. Durch mehrere undurchsichtige Transaktionen wurden Gelder aus ihrem Vermögen abgezweigt und nach Italien transferiert. Daher schalteten sich auch Staatsanwaltschaft und Polizei in Florenz in den Fall ein.

Ursula Andress in den Sechzigerjahren

Ursula Andress in den Sechzigerjahren

Foto:

Colin Slater / Hollywood Photo Archive / IMAGO

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Die Ermittler stießen den Angaben zufolge auf elf Immobilien sowie 14 Grundstücke in San Casciano Val di Pesa bei Florenz, darunter auch Weinberge und Olivenhaine. Mit den veruntreuten Geldern wurden den Angaben zufolge auch Kunstwerke und andere Vermögenswerte gekauft. Der zuständige Ermittlungsrichter ordnete an, die gesamten Vermögenswerte zu beschlagnahmen. Einen Verdächtigen benannte er nicht.

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Andress, die in der Schweiz geboren wurde, aber schon seit Langem in der Nähe von Rom lebt, wurde 1962 als erstes Bond-Girl in »James Bond – 007 jagt Dr. No« an der Seite von Sean Connery weltberühmt. Am 19. März feierte sie ihren 90. Geburtstag. Über den Betrug durch ihren Vermögensverwalter sagte sie der Schweizer Zeitung »Blick«: »Ich stehe noch immer unter Schock, man hat mich gezielt als Opfer ausgewählt.«

sol/AFP