Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghchi verlangt, die Straße von Hormus zu öffnen und auf Atomwaffen zu verzichten.
»Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel«, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Iran müsse »vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben«, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul.
Im Telefonat mit @araghchi habe ich unterstrichen: 🇩🇪 unterstützt eine Verhandlungslösung. Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel: Iran muss vollständig & nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten & die Straße von Hormus sofort freigeben, wie es auch @SecRubio fordert.
— Johann Wadephul (@AussenMinDE) May 3, 2026
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Irans Außenminister Araghchi ließ zu dem Telefonat mit dem CDU-Politiker lediglich mitteilen, es seien Gespräche über regionale und internationale Entwicklungen geführt worden.
Die Bemühungen, den Irankrieg zu beenden, kommen seit einer Waffenruhe Anfang April nicht voran. Gut zwei Monate nach Beginn des Krieges wächst damit die Sorge, die Situation könnte wieder eskalieren.
US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag (Ortszeit) mit Blick auf einen weiteren Verhandlungsvorschlag aus Teheran erklärt, er könne sich »nicht vorstellen, dass er annehmbar wäre«. Eine Wiederaufnahme des Krieges bezeichnete er als »Option«.
Das US-Nachrichtenportal »Axios« berichtete unter Berufung auf zwei Quellen, Teheran habe eine einmonatige Frist gesetzt, um sich bezüglich der Öffnung der Straße von Hormus zu einigen. Zudem sollen die USA nicht weiter iranische Häfen blockieren und den Krieg mit Iran und dem Libanon beenden. Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete über eine 30-tägige Frist.
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