Zwei Jahre ist es her, dass Sandra Hüller für »Anatomie eines Falls« als beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert war. Prompt horchte Hollywood auf und besetzte sie in dem Weltallspektakel »Der Astronaut – Project Hail Mary«. Am Donnerstag lief der Film in mehr als 80 Ländern, darunter den USA und Deutschland, an. Und es hat sich gezeigt: Das Kalkül mit der deutschen Charakterdarstellerin an der Seite von Megastar Ryan Gosling hat sich bezahlt gemacht.
Mit einem Einspielergebnis von 33,1 Millionen Dollar am Freitag, einschließlich zwölf Millionen Dollar aus Vorpremieren, dürfte der Film laut dem verantwortlichen Studio Amazon MGM am Ende des Wochenendes mehr als 77 Millionen Dollar allein in den USA eingespielt haben. Gerechnet worden war mit 50 Millionen Dollar, doch die überwiegend hervorragenden Kritiken sollen für zusätzliches Interesse gesorgt haben.
Gosling, Hüller in »Der Astronaut«: Unfreiwilliger Weltenretter
Foto: Jonathan Olley;Sandra Hüller / Sony Pictures / dpaHüller spielt in dem Film die Leiterin einer Weltallmission, mit der die Sonne vor der Zerstörung bewahrt werden soll. Gosling ist ein Molekularbiologe, der für die Mission in den Weltraum gebracht wird – allerdings gegen seinen Willen, was für komödiantisches Chaos an Bord sorgt.
Nur drei Filmen, die weder Fortsetzungen noch Teil einer Filmreihe sind, ist seit der Coronapandemie ein US-Start von mehr als 50 Millionen Dollar gelungen: »Oppenheimer«, »F1: The Movie« und »Nur noch ein einziges Mal«. Und nur zwei davon, »Oppenheimer« und »Nur noch ein einziges Mal«, haben die 70-Millionen-Dollar-Marke überschritten.
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Um sein Budget wieder einzuspielen, muss »Der Astronaut« aber noch länger ähnlich gut laufen wie am Startwochenende: Rund 200 Millionen Dollar soll Amazon MGM für den Film ausgegeben haben.
