SpOn 06.05.2026
19:01 Uhr

Niedersachsen: Dreijähriges Kind stirbt beim Spielen im Sand


Eine Mutter hat ihren Sohn bewusstlos im Garten gefunden. Die Rettungskräfte versuchten vergeblich, ihn wiederzubeleben. Warum der Junge verschüttet war, ist bisher unklar. Eine Obduktion soll Klarheit bringen.

Niedersachsen: Dreijähriges Kind stirbt beim Spielen im Sand

Ein dreijähriger Junge ist beim Spielen im elterlichen Garten in Ostfriesland kopfüber in ein Sandloch gefallen und später im Krankenhaus gestorben. Die Mutter habe ihren Sohn ohnmächtig gefunden und den Rettungsdienst alarmiert, berichtete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich.

Nach den bisherigen Erkenntnissen spielte das Kind aus dem Ort Grotegaste bei Leer im Sand und buddelte dort ein Loch. Als der Junge mit dem Kopf voraus in den Sand fiel, bekam er keine Luft mehr und wurde ohnmächtig. Bislang deute alles auf einen tragischen Unfall hin, so die Sprecherin. Der Dreijährige wurde ins Krankenhaus nach Oldenburg gebracht, wo er starb.

Dort wurde die Staatsanwaltschaft Oldenburg eingeschaltet, die eine Obduktion beantragte. So sollen die Ermittler Hinweise auf die genaue Todesursache bekommen, wie eine Sprecherin der Behörde sagte. Falls sich Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben sollten, würden weitere Ermittlungen eingeleitet. Die Sprecherin verwies darauf, dass der Tod eines so kleinen Kindes überprüft werden muss und daher ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

ast/dpa