SpOn 23.03.2026
11:11 Uhr

News in Echtzeit: SPD sagt Wahl-Pressekonferenz mit Schweitzer ab, München bekommt grünen OB, Kuba erwartet US-Militäreinsatz


Die wichtigsten Nachrichten im Kurzüberblick.

News in Echtzeit: SPD sagt Wahl-Pressekonferenz mit Schweitzer ab, München bekommt grünen OB, Kuba erwartet US-Militäreinsatz

Nach Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz: SPD sagt Pressekonferenz mit Schweitzer ab

In der SPD rumort es nach der erneuten Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz. Spitzenkandidat Alexander Schweitzer hatte mit seiner Partei dort laut vorläufigem Ergebnis nur schwache 25,9 Prozent der Stimmen geholt – ein Absturz um fast zehn Prozentpunkte. Eine ursprünglich geplante gemeinsame Pressekonferenz und Blumenübergabe der SPD-Bundeschefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas mit Schweitzer wird nun nicht stattfinden. Lesen Sie hier mehr dazu.

Der Wahlsieger: CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder ist der jüngere Bruder von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Schnieder will auch nach seinem Wahlerfolg an einer Linie festhalten, die schon seinen Wahlkampf geprägt hat: Eine Politik ohne übertriebene Schärfe, mit eher leisen als lauten Tönen, verbindlich im Ton und mit Respekt gegenüber »Mitbewerbern«. Damit fuhr er womöglich auch den Sieg ein. (Hier mehr über den Wahlsieger .)


München wählt Dieter Reiter von der SPD ab

Nach zwölf Jahren im Amt muss sich SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter, 67, nun wohl dem 35 Jahre alten Kontrahenten Dominik Krause geschlagen geben. Der Grünenkandidat hatte in der Stichwahl deutlich mehr auf Inhalte wie den Kampf gegen Wohnungsnot und hohe Mieten gesetzt, während Reiter mit dem Slogan »München. Reiter. Passt« antrat. Reiter gestand seine Niederlage ein.

Analyse: Ausgerechnet mit einem Grünen bekommt es der erklärte Grünengegner Markus Söder (CSU) nun in der Landeshauptstadt zu tun. Und ausgerechnet mit jenem Grünen, der das Oktoberfest dereinst als »weltweit größte offene Drogenszene« bezeichnet hatte. Wer ist der Mann? Hier das Porträt von Dominik Krause .


Kuba bereitet sich auf US-Militäreinsatz vor

Donald Trump will Kuba eigenen Angaben nach »übernehmen«. Die kommunistischen Herrscher dort sind nun alarmiert, auch weil die Heimatfront bröckelt. Russland verspricht Hilfe. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hintergrund: Nach Venezuela und Iran hat der US-Präsident ein neues Ziel ins Auge gefasst: Schon länger droht er Kuba mit einer feindlichen Machtübernahme. Er könne mit Kuba »machen, was ich will«, so Trump. Tatsächlich wankt das Regime wegen eines gigantischen Stromausfalls. Es zeichnet sich sogar schon ab, wie es nach einem Machtwechsel weitergehen könnte. Was, wenn Trump wirklich in Kuba eingreift? Das lesen Sie hier. 


Sie wollen heute nur eine Geschichte lesen? Dann diese!

Bürgermeister Zohran Mamdani: »Als Mamdani die Wahl gewonnen hat, hat meine Frau geweint. Sie dachte, wir verlieren jetzt alles, was wir uns hier aufgebaut haben«

Bürgermeister Zohran Mamdani: »Als Mamdani die Wahl gewonnen hat, hat meine Frau geweint. Sie dachte, wir verlieren jetzt alles, was wir uns hier aufgebaut haben«

Foto:

Michael Nagle / Bloomberg / Getty Images

Fast 400.000 Millionäre hat New York – und die sollen nach Ansicht des Bürgermeisters etwas tun für die Stadt: mehr Steuern zahlen. Manche planen bereits die Flucht, doch ein paar Reiche begrüßen höhere Abgaben. Hier die ganze Geschichte. 


Und wie denken Sie?

Mehrere Tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration »Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern« teilgenommen. Die Proteste fanden nach Angaben der Veranstalter statt in Solidarität mit der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes, die schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhebt (hier mehr).


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