SpOn 24.03.2026
12:05 Uhr

New York: Flugbegleiterin wurde offenbar 100 Meter aus Unglücksmaschine am Flughafen LaGuardia geschleudert


Ihre Tochter spricht von einem »Wunder«: Solange Tremblay war Flugbegleiterin in der Maschine, die in New York bei der Landung mit einem Fahrzeug zusammenstieß. Mit ihrem Sitz wurde sie herausgeschleudert – und überlebte.

New York: Flugbegleiterin wurde offenbar 100 Meter aus Unglücksmaschine am Flughafen LaGuardia geschleudert

Eine Flugbegleiterin hat das Flugzeugunglück auf dem New Yorker Airport LaGuardia offenbar nur knapp überlebt. Medienberichten zufolge wurde die Kanadierin Solange Tremblay bei der Kollision des Fliegers mit einem Fahrzeug aus dem Flugzeug geschleudert, berichten mehrere Medien, darunter »National Post«  und TVA Nouvelles .

»Es ist ein absolutes Wunder. Beim Aufprall wurde ihr Sitz über 100 Meter weit aus dem Flugzeug geschleudert. Man fand sie, und sie war noch immer angeschnallt«, sagte Tremblays Tochter Sarah Lépine TVA Nouvelles. »Sie hatte einen Schutzengel. Es hätte viel schlimmer kommen können.« Ihre Mutter habe mehrere Knochenbrüche erlitten und sei operiert worden, in Lebensgefahr schwebe sie aber nicht.

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Bei dem Vorfall am späten Sonntagabend (Ortszeit) waren der Pilot und der Co-Pilot ums Leben gekommen. Nach der Landung der Maschine auf dem Rollfeld sei sie mit einem Einsatzfahrzeug kollidiert, teilte der Flughafen auf X mit. Der aus Montreal kommende Air-Canada-Flug, ausgeführt von der Gesellschaft Jazz Aviation, sei gegen 23.40 Uhr gelandet. An Bord des Fliegers vom Typ Bombardier CRJ-900 waren 72 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder, wie die für die See- und Flughäfen zuständige Port Authority of New York and New Jersey weiter erklärte.

39 Menschen an Bord der Air-Canada-Maschine sowie die zwei Insassen des Einsatzautos seien verletzt worden, hatte eine Sprecherin der für den Flughafen zuständigen Behörde am Montag mitgeteilt. Zwar hätten inzwischen 32 Personen das Krankenhaus verlassen können, es gebe aber auch Schwerverletzte.

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Auf Bildern ist die an der Front stark beschädigte Maschine zu sehen. Sie ragt mit abgerissenem Bug nach oben, Trümmerteile ragen heraus oder liegen auf der Piste. Der Flughafen war stundenlang gesperrt, inzwischen ist er wieder geöffnet.

bbr/dpa