War mein Opa eigentlich in der NSDAP? Was hat meine Familie in der Nazidiktatur gemacht? Viele Deutsche stellen sich auch Jahrzehnte nach Kriegsende diese Fragen. Bisher waren sie nicht leicht zu beantworten. Das ändert sich jetzt. Denn worüber in vielen Familien bis heute geschwiegen wird, lässt sich nun leichter recherchieren als je zuvor.
In einer Sonderfolge des Lage-Podcasts erklären Susmita Arp aus der Dokumentation des SPIEGEL und Eva-Maria Schnurr, Leiterin des Geschichtsressorts, wie das Tool funktioniert.
[M] DER SPIEGEL; ullstein bild
Der SPIEGEL hat Millionen Mitgliedskarten der NSDAP aufbereitet und durchsuchbar gemacht, sodass jede und jeder darin recherchieren kann. Das Ziel: die Suche so komfortabel und sinnvoll zu gestalten wie möglich und zugleich Fehler zu minimieren. Aber keine Technik ist perfekt, mancher Datensatz unvollständig. Wir verstehen die Arbeit an der Nazi-Kartei als Experiment, das weitergeht. Wir werden das Recherchetool schrittweise erweitern und verbessern. Und wir werden Korrekturen und Erweiterungen transparent dokumentieren (alle Hintergründe hier ).
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