SpOn 17.08.2026
12:46 Uhr

NBA: Dennis Schröder wechselt zu den Charlotte Hornets - »Sportlich bessere Situation«


Neue Saison, neues Team: Damit kennt sich Dennis Schröder aus. Mit dem Wechsel zu den Hornets steht er kurz vor dem Rekord für die meisten NBA-Teams. In Charlotte hofft er vor allem auf mehr Spielzeit.

NBA: Dennis Schröder wechselt zu den Charlotte Hornets - »Sportlich bessere Situation«

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder begrüßt seinen Wechsel in der NBA zu den Charlotte Hornets. »Ich glaube, es ist für mich sportlich die bessere Situation«, sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft der »Braunschweiger Zeitung« . Für den 32-Jährigen sei der Transfer von den Cleveland Cavaliers nach Charlotte gut, »weil ich dort so spielen kann, wie ich normalerweise spiele«.

In Cleveland hatte Schröder die Topstars James Harden und Donovan Mitchell vor sich. »Dann musst du irgendwie anders effektiv sein, und das war eine Rolle, die extrem schwierig war«, sagte Schröder. In Charlotte dürfte er mehr Spielanteile bekommen und den Ball häufiger selbst in der Hand haben.

Auch könnte er als Mentor für die deutschen Rookies Hannes Steinbach und Christian Anderson fungieren, die jüngst im Draft ausgewählt worden waren. »Für die beiden ist das natürlich ein Segen, dass sie jemanden haben, mit dem sie quatschen können. Ich glaube, es wäre auch toll gewesen, hätte ich das damals gehabt«, sagte Schröder.

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Für Schröder wird es die zwölfte NBA-Station seit dem Draft durch die Atlanta Hawks 2013. Rekordhalter in dieser Hinsicht ist Ish Smith, der während seiner Karriere bis 2024 für 13 verschiedene Clubs spielte. Erst im Februar war Schröder von den Sacramento Kings zu den Cavaliers gewechselt. Dort erreichte er das Playoff-Halbfinale.

In der laufenden Woche reist Schröder zur Nationalmannschaft. Am Freitag und Samstag steht in Hamburg der Supercup an, ehe zwei Spiele in der WM-Qualifikation folgen.

Unser Reporter war gerade auf dem Rückweg vom WM-Stadion, da geriet er in einen Pulk Knicks-Fans – genau dann, als New York den ersten Basketballtitel seit 53 Jahren feierte. Beobachtungen von einer besonderen Nacht lesen Sie hier.  

luc/dpa