SpOn 22.03.2026
22:24 Uhr

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder und Alexander Schweitzer siegen in ihren Wahlkreisen


Seinen Posten als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident ist Alexander Schweitzer bald los, in seinem Wahlkreis gewann der SPD-Mann dagegen. Auch CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder war bei den Erststimmen erfolgreich.

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder und Alexander Schweitzer siegen in ihren Wahlkreisen

CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder hat bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz das Direktmandat in seinem Wahlkreis geholt. Schnieder wurde im Wahlkreis Vulkaneifel laut vorläufigem Ergebnis mit 52,6 Prozent der Stimmen gewählt. Weit dahinter folgten Jens Jenssen (SPD) mit 19,1 Prozent und Beate Härig-Dickersbach (AfD) mit 15,6 Prozent. Schnieder hatte das Direktmandat in seinem Wahlkreis bereits bei der Landtagswahl 2021 gewonnen. Damals erhielt er 37,9 Prozent der Stimmen.

Auch SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer siegte in seinem Wahlkreis. Es ist ein schwacher Trost für den scheidenden Ministerpräsidenten, aber immerhin: Der SPD-Politiker hat sein Direktmandat im Heimatwahlkreis Südliche Weinstraße verteidigt. Nach Auszählung aller Wahlbezirke liegt Schweitzer nach Angaben des Landeswahlleiters mit 41,1 Prozent der Stimmen weit vor dem zweitplatzierten CDU-Kandidaten Sven Koch (26,3 Prozent). Der drittplatzierte AfD-Kandidat Eugen Ziegler erreichte 18,5 Prozent der Stimmen.

SPIEGEL-Liveanalyse : Das war der Wahlabend.

Schweitzer dürfte sich durch das Ergebnis darin bestätigt sehen, dass das schwache Abschneiden der SPD im Land nicht auf seine Person, sondern vielmehr auf die miserablen Umfragewerte der Partei auf Bundesebene zurückzuführen sind. In diese Richtung hatte sich Schweitzer zuvor bereits im SWR geäußert: »Wir nehmen alle sehr stark wahr, dass wir hier Trends spüren, die nicht ihre Hauptursache in Rheinland-Pfalz haben«, so Schweitzer im SWR-Interview.

Über seine persönliche Zukunft wollte sich Schweitzer am Wahlabend noch nicht äußern. Er bekräftigte jedoch, dass er einem Kabinett als Minister nicht angehören werde. Das hatte Schweitzer bereits im Wahlkampf angekündigt.

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naw/sol/fek